Ein besonderes Weihnachtsgeschenk für unsere Freunde in England 
Zwischen all der Aufregung hier in China und Vietnam verfliegen die Tage bis zu unserer großen Weihnachtsveranstaltung in England. Das preisgekrönte Theaterstück „Skelling“ wird zu Gunsten von Animals Asia im Bloomsbury Theater in London aufgeführt.



Ich kann es kaum erwarten, dabei zu sein – zusammen mit unserer Schirmherrin Virginia McKenna OBE und Paul Martin von der BBC, bekannt als Host von „Floggit“ – um diese aufregende Aufführung zu sehen, die so großzügig von der Birmingham Stage Company gespendet wurde und bei der der Gewinn direkt den Bären zugute kommt.

Es gibt auch wunderbare Preise für die Auktion dort, z.B. spezielle Weihnachtsausgaben von Tatzenabdrücken unseres jüngsten Neuankömmlings in China – dem kleinen „Jingle Bear“ – der auf wundersame Weise aus einer Bärenfarm entkommen konnte.

Wenn sie noch keine Eintrittskarte für diese perfekte Familienfeier gekauft haben, hier ist die Gelegenheit dazu. Denn sie sind bald ausverkauft!

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Nothilfe Bärenrettung


Ein Tag für die Hunde Chinas 
Die letzten Wochen waren für unsere Teams von Dr. Hund und Professor Pfote im Chengdu und Guangzhou sehr anstrengend. Denn der Einsatz zur Rettung von Hunden und Katzen in China hat sie gefordert. Aus Guangzhou in Südchina schickte uns Irene einen prima Bericht und wunderbare Bilder von einer dortigen öffentlichen Informationsveranstaltung zusammen mit der Polizei von Guangzhou und der örtlichen Tierschutzgruppe „Privates Heim für Haustiere“.





Die Veranstaltung war so erfolgreich, dass die Polizei um weitere solche Besuche auf öffentlichen Plätzen in Guangzhou gebeten hat.



Irene (die dritte von links) und ihr Team habe danach noch zwei Treffen der Freunde von Dr. Hund in Guangzhou und Shenzhen organisiert, bei denen 66 Freiwillige des Dr. Hund Programms, ihre Familien und die Hunde zusammenkamen, um das Band zu feiern, das Menschen und ihre Begleittiere verbindet. Die Freiwilligen, die am erfolgreichsten gearbeitet haben. erhielten Auszeichnungen. Das bedeutet mehr als 20 Besuche im Jahr. Ein spezieller Preis ging an einen Dr. Hund, der sich speziell um Senioren kümmert.









Aber auch unser Team für Öffentlichkeitsarbeit und Information aus Chengdu will in diesem Jahr den Hunden und Katzen noch mehr helfen – speziell während der kalten Wintermonate in denen man behauptet, dass ihr Fleisch den Körper wärmt und anregt. Unser neues chinesisches Plakat erklärt, dass es keinerlei wissenschaftliche Erkenntnisse gibt die zeigen, dass das Fleisch von Hunden und Katzen besonders nahrhaft ist – und dass vieles davon von Haustieren kommt, die man gestohlen hat.



Mit dem Plakat wollen wir besonders die Besitzer von Haustieren ansprechen und sie bitten, sich besonders um ihre geliebten Hunde und Katzen zu kümmern und sie vor Vergiftungen und Diebstahl zu beschützen.

Eines nach dem anderen – wenn erst einmal das Essen von Hunden und Katzen aufgehört hat, dann ist die Zeit gekommen auf die Leiden anderer Tierarten hinzuweisen, die durch die intensive Landwirtschaft und Tierhaltung genau so leiden.

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Zuwendungspreis für Hunde, Teil II – Wegen der Liebe zu den Hunden 
Der von Marnie Cassy, Jasmine, Claire, Edwina und Tele so stürmisch organisierte Zuneigungspreis für Dr. Hunde in Hongkong war das perfekte Beispiel dafür, wie eine Gemeinschaft auf der Grundlage der Liebe zu Hunden (und Katzen) zusammenkommt. Das habt ihr wirklich gut gemacht, Marnie (auf dem Foto nebe mir), Cassy (nächstes Foto, rechts), Jasmine und Claire (Foto weiter unten von der Bühne mit den Kindern) und Edwina und Tele!





Gemeinsam mit der freundlichen Unterstützung der Manager von Olympia City II, die uns die Tore zu ihrer Piazza dort draußen öffneten, kamen mehr als 200 Freiwillige, Journalisten, Freunde und Unterstützer, um den unersetzlichen Zusammenhalt zwischen Hunden und Menschen zu feiern.

Dort, mit ihren feuerfesten Stiefeln, waren die Feuerwehrhunde. Zusammen mit den Helden von der Drogenfahndung des Zolls, den Polizeihunden und den Suchhunden für Lebensmittel.







Freiwillige kamen herbei mit frisch gebadeten und glänzenden Dr. Hunden und Professoren Pfote, zusammen mit den Jüngsten von der Ma On Shan Liang Grundschule, die sich tapfer auf die Bühne wagten um das inzwischen berühmte Lied der Pet Cadets von Animals Asia zu singen!



Ein wunderbarer Tag – ein klarer, blauer Himmel und Sonnenschein, mit viel Lachen und Klatschen als die Gewinner zur Entgegennahme ihrer Auszeichnung auf die Bühne kamen. Für langjährige Dienste, Professionalität, Hingabe, hervorragende Hunde, Lehrer und Freiwillige. Bis zuletzt zum traurigsten Moment des Tages – den posthumen Dr. Hund Preisen.

Wir wussten, dass dies ein schwerer Augenblick sein würde, doch nichts hat mich vorbereitet auf die Emotionen, als unsere Freiwilligen dort vor den Zuschauern standen – ohne ihre lieben Hunde – und die Preise entgegennahmen. Janice (hier mit mir) für Dr. Toby und Doris für Dr. Audi und Annie für einen weiteren Dr. Toby. Kein Auge blieb trocken als sie traurig von der Bühne gingen.



Die Erinnerung an den Verlust von Max, unserem allerersten Dr. Hund, mit dem 1991 das Programm begann, kam zurück und wir waren in Trauer verbunden.

Euch allen vielen Dank dafür, dass ihr einen Unterschied macht. Für eure so speziellen Hunde, für das, was ihr für ihre Rasse und für unsere Gemeinschaft getan habt. Fort, doch unvergessen. Denn ihr Erbe lebt weiter.

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Zuneigungspreis für Hunde, Teil I – Ein weises Wort von Eddie 
Als ich das Haus am Morgen unserer Verleihung des Zuneigungspreises für Hunde verließ, fragte ich Eddie, was ich bei meiner Willkommensrede sagen solle. „Nun“, sagte er gedankenvoll, „Du könntest sagen, dass wir Hunde mehr Rechte wollen. Zum Beispiel wollen wir, dass man uns am Bauch krault, immer wenn wir uns auf den Rücken legen. Wir wollen das Recht, euere Kekse zu teilen und bei Sonnenschein immer am Strand zu laufen. Und das Recht, Wasser aus der Toilette zu trinken, ohne dass ihre Menschen immer gleich vor Ekel schreit!“



Eddie begann, sich richtig für die Sache zu erwärmen – „ Wir wollen das Recht zu entscheiden, ob ein Bad wirklich nötig ist. Wir wollen das Recht haben, das Katzenfutter zu stehlen, im Regen spazieren zu gehen und in der Nacht an eurem Bett zu schlafen.“

„Gut“, sagte ich. „ Nimm mal an wir geben euch diese Rechte. Was bekommen wir dann dafür?“

Da drehte sich Eddie um und war für einen Moment still. Als er mir schließlich in die Augen sah, sagte er ruhig:

„Eigentlich wollen wir nur Futter, Schutz und Liebe – als Gegenleistung bekommt ihr das, was ihr schon immer gehabt habt. Einen Freund, der schon seit 14.000 Jahren mit euch lebt und der euch bedingungslos liebt. Als Teil eurer Familie. Ihr bekommt einen Beschützer, der euch vor Gefahren warnt und euch meldet, wenn es brennt oder ein Fremder an eurer Tür ist.

Ihr bekommt einen Helden der euer Leben beschützt, ohne Rücksicht auf sein eigenes. Einen Freund, der alles tut, um euch Menschen zu gefallen und dessen Dank nur zu häufig ist, dass man ihn aussetzt, vernachlässigt, quält, tötet und aufisst.“

„Gut“, sagte ich Eddie, „Ich habe verstanden – es ist doch so einfach. Heute haben wir die beste Gelegenheit den Hunden in Asien etwas zu geben, das sie am dringendsten brauchen – eine Stimme. Wo wir die Menschen ermuntern können, Hunde – und Katzen - zu lieben und zu respektieren, wohl wissend, dass durch die Gemeinschaft mit euch unser Leben reicher und sichere wird. Heute können wir unsere Fehler gutmachen.“

Allen unseren Helden von Dr. Hund, die wir mit unseren Preisen ehren, danken wir aus ganzem Herzen und versprechen, euch genau so weiter zu helfen wie ihr es schon immer für uns getan habt.

Ein Dankeschön an die Polizeihunde, die Feuerwehrhunde, unsere Dr. Hunde und Professoren Pfote und unsere Freiwilligen, den Krankenhäusern und Heime in dieser Gesellschaft, die unsere vierbeinigen Besten Freunde bei sich willkommen heißen.



Für Gigi Fu, unseren Star aus Hongkong – und unser wunderbares Dr. Hund Team mit Marnie, Cassy, Jasmine und Claire – für die ganze Familie von Animals Asia – und für den Wandel zu Gunsten der Hunde und Katzen in Asien. Zusammen machen wir ihre Welt besser.

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„Jingle“ kommt gerade rechtzeitig zum Weihnachtsfest! 
Unsere Animals Asia Familie hat zwei neue Bären aufgenommen – ein junges Weibchen in China und ein Männchen im besten Alter in Vietnam. In meinem nächsten Blog werde ich mehr über die tragische Geschichte von „Misa Hai“ aus Vietnam schreiben, der 14 Jahre lang in einem schrecklichen, dunklen Käfig gefangen war.

Doch lasst mich zunächst unser süßes neues Baby vorstellen (wir nennen es „Jingle“) und von ihrer dramatischen Rettung aus einem Baumwipfel erzählen! Hier ist eine Zusammenfassung des Berichts über diese Rettung, den ich an all unsere Mitarbeiter geschickt habe:

„Ich war gerade nach Chengdu zurückgekommen, als Rainbow am Sonntag einen Anruf erhielt mit der Nachricht, dass ein Jungtier ganz oben auf einem Baum in Xinfan (ein kleines Dorf in der Nähe unseres Rettungszentrums)säße. Innerhalb von dreißig Minuten hatte Boris, unser Projektmanager, sein Team zusammen. Auch Jen, unsere Tierärztin, war bereit und wir waren auf dem Weg.




Fotos: (c)Li Xiangyun/Animals Asia

‚Hoch auf dem Baum’ war die Untertreibung des Jahres – Das Jungtier war 12 Meter hoch geklettert und wollte nicht heruntersteigen – speziell da sich die gesamte Bevölkerung von Xinfan und aller anderen Ortschaften im Umkreis darunter versammelt hatte, um dieses unerwartete Ereignis zu bestaunen. Hunderte Zuschauer, darunter Behördenvertreter, die Kameras der Journalisten und sogar ein kleinern Hund, der eifrig im Kreis herum sprang – für alle war der Bär im Baum das Ereignis des Jahres. Währenddessen beratschlagte das Team von Animals Asia das weitere Vorgehen.


(c)Li Xiangyun/Animals Asia

Die unteren Äste wurden abgeschnitten und Rocky stieg eine Leiter hinauf, um eine Leine an den Baum zu binden. Obwohl es hieß, es sei ein Jungtier, sah sie für uns sehr groß aus so hoch oben in den Ästen und während die Dämmerung herankam.

Jen und Wendy luden das Blasrohr mit einem Narkosemittel und die Leiter wurde zu einem benachbarten Baum getragen und dort festgebunden. Als Jen langsam hinaufstieg, begannen Howard, Rocky, Ai, Xie Ming Yang und weitere starke Männer an dem Seil zu ziehen, um den Baum mit dem Bären herunter zu biegen. Damit er näher zum Boden und in Jens Reichweite käme.


(c)Li Xiangyun/Animals Asia

Geschickt wurden die Pfeile abgeschossen, doch sie verfehlten ihr Ziel. Denn die Entfernung, die Äste und das schwächer werdende Licht standen dem entgegen. Nach weiteren 30 Minuten - es wurde schon dunkel - entschieden wir uns den Baum noch weiter herunter zu biegen, obwohl er dabei auch brechen und das Jungtier herabfallen konnte.

Boris organisierte ein Netz und weiche Kissen, die wir genau unter dem Baum platzierten. Die Jungs zogen langsam, aber kraftvoll weiter an den Seil. Es gab einen schrecklichen Krach, der Baum zerbrach und das Jungtier fiel in unser Netz. Sofort liefen die Journalisten darauf zu (obwohl unser armer Übersetzer Wen Yan heroisch versuchte, die Menge zurück zu halten) und in dem entstehenden Getümmel machte sich das verängstigte Jungtier frei und lief um sein Leben.

Doch sekundenschnell packten unsere Jungs das Kissen und hielten damit das sich wehrende Jungtier sicher am Boden fest, während Jen mit ihrer Spritze durch die Menge eilte und es damit in einen sanften Schlaf versetzte.


(c)Li Xiangyun/Animals Asia

Nach etwa 10 Minuten konnten die Jungs langsam los lassen und wir konnten unser neues Familienmitglied zum ersten Mal betrachten. Die zweiten Zähne waren gerade erst durchgebrochen und sie war wohl etwa sechs Monate alt. Jetzt, aus dem Baum heraus, war sie sehr klein und für ihr Alter sehr untergewichtig. Es fehlte ihr auch die rechte Vorderpfote und sie ist offensichtlich für eine Bärenfarm eingefangen worden oder von dort ausgebrochen. Unser Team brachte sie zum Lastwagen und in den Aufwachkäfig dort. So konnte auch Jen sich einen guten Überblick über ihren Zustand verschaffen und das Aufwachen aus der Narkose überwachen.


(c)Li Xiangyun/Animals Asia

Einfach süß mit ihrem winzigen Halbmond, doch mit stetig wachsendem Selbstbewusstsein je mehr sie aus ihrem Schlaf erwachte. Als wir zurück ins Rettungszentrum kamen, brummte sie bereits entrüstet.

Später, in der Stille der Folienzelte der Quarantänestation, versank ihr Kopf in der Futterschüssel und sie genoss gierig die Wonnen einer ersten richtigen Mahlzeit, nur um sofort noch mehr zu verlangen.

Auf unser Team bin ich einfach stolz – jeder der bei der Rettungsaktion dabei war, sich um die Medien, die Heimreise und die Ankunft hier gekümmert hat. Und die weitere liebevolle Pflege für dieses Baby im Glück.“

Denn selbst eine so einfache Rettungsaktion bedarf vielfältiger Planung. Nicht nur bei den Tierärzten und den Helfern vor Ort, auch im Hintergrund läuft vieles ab:

Die Bärenpfleger machten sich sogleich daran, die Quarantänestation gründlich zu säubern und mussten schwere Käfige hin- und herschieben; Die Mannschaft im Warenlager stellte Stiefel und Überschuhe sowie Reinigungsgeräte für die Quarantänestation bereit und sorgte für extra Licht, da es dunkel geworden war; unser wunderbarer Küchenchef und die Mannschaft in der Bärenküche bereiteten das köstliche Futter und ein Abendessen für die Mannschaft und unseren ausgehungerten Neuankömmling vor; unsere Sicherheitsleute warteten bei klirrender Kälte auf uns und „Jingle“; Übersetzer, Tierkrankenschwestern, Bärenpfleger und Freiwillige, sie alle halfen zusammen um sicher zu stellen, dass alles glatt abläuft!

Auch in der chinesischen Presse war die Geschichte dieses kleinen Jungtiers eine große Meldung!

Kommt bald hierher zurück um die traurige Geschichte von „Misa Hai“ zu erfahren, der jahrelang in einem dunklen und trostlosen Käfig in einem Haus in Vietnam verbringen musste wo im der Gallensaft abgezapft wurde.

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