Zuwendungspreis für Hunde, Teil II – Wegen der Liebe zu den Hunden 
Der von Marnie Cassy, Jasmine, Claire, Edwina und Tele so stürmisch organisierte Zuneigungspreis für Dr. Hunde in Hongkong war das perfekte Beispiel dafür, wie eine Gemeinschaft auf der Grundlage der Liebe zu Hunden (und Katzen) zusammenkommt. Das habt ihr wirklich gut gemacht, Marnie (auf dem Foto nebe mir), Cassy (nächstes Foto, rechts), Jasmine und Claire (Foto weiter unten von der Bühne mit den Kindern) und Edwina und Tele!





Gemeinsam mit der freundlichen Unterstützung der Manager von Olympia City II, die uns die Tore zu ihrer Piazza dort draußen öffneten, kamen mehr als 200 Freiwillige, Journalisten, Freunde und Unterstützer, um den unersetzlichen Zusammenhalt zwischen Hunden und Menschen zu feiern.

Dort, mit ihren feuerfesten Stiefeln, waren die Feuerwehrhunde. Zusammen mit den Helden von der Drogenfahndung des Zolls, den Polizeihunden und den Suchhunden für Lebensmittel.







Freiwillige kamen herbei mit frisch gebadeten und glänzenden Dr. Hunden und Professoren Pfote, zusammen mit den Jüngsten von der Ma On Shan Liang Grundschule, die sich tapfer auf die Bühne wagten um das inzwischen berühmte Lied der Pet Cadets von Animals Asia zu singen!



Ein wunderbarer Tag – ein klarer, blauer Himmel und Sonnenschein, mit viel Lachen und Klatschen als die Gewinner zur Entgegennahme ihrer Auszeichnung auf die Bühne kamen. Für langjährige Dienste, Professionalität, Hingabe, hervorragende Hunde, Lehrer und Freiwillige. Bis zuletzt zum traurigsten Moment des Tages – den posthumen Dr. Hund Preisen.

Wir wussten, dass dies ein schwerer Augenblick sein würde, doch nichts hat mich vorbereitet auf die Emotionen, als unsere Freiwilligen dort vor den Zuschauern standen – ohne ihre lieben Hunde – und die Preise entgegennahmen. Janice (hier mit mir) für Dr. Toby und Doris für Dr. Audi und Annie für einen weiteren Dr. Toby. Kein Auge blieb trocken als sie traurig von der Bühne gingen.



Die Erinnerung an den Verlust von Max, unserem allerersten Dr. Hund, mit dem 1991 das Programm begann, kam zurück und wir waren in Trauer verbunden.

Euch allen vielen Dank dafür, dass ihr einen Unterschied macht. Für eure so speziellen Hunde, für das, was ihr für ihre Rasse und für unsere Gemeinschaft getan habt. Fort, doch unvergessen. Denn ihr Erbe lebt weiter.

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Nothilfe Bärenrettung


Zuneigungspreis für Hunde, Teil I – Ein weises Wort von Eddie 
Als ich das Haus am Morgen unserer Verleihung des Zuneigungspreises für Hunde verließ, fragte ich Eddie, was ich bei meiner Willkommensrede sagen solle. „Nun“, sagte er gedankenvoll, „Du könntest sagen, dass wir Hunde mehr Rechte wollen. Zum Beispiel wollen wir, dass man uns am Bauch krault, immer wenn wir uns auf den Rücken legen. Wir wollen das Recht, euere Kekse zu teilen und bei Sonnenschein immer am Strand zu laufen. Und das Recht, Wasser aus der Toilette zu trinken, ohne dass ihre Menschen immer gleich vor Ekel schreit!“



Eddie begann, sich richtig für die Sache zu erwärmen – „ Wir wollen das Recht zu entscheiden, ob ein Bad wirklich nötig ist. Wir wollen das Recht haben, das Katzenfutter zu stehlen, im Regen spazieren zu gehen und in der Nacht an eurem Bett zu schlafen.“

„Gut“, sagte ich. „ Nimm mal an wir geben euch diese Rechte. Was bekommen wir dann dafür?“

Da drehte sich Eddie um und war für einen Moment still. Als er mir schließlich in die Augen sah, sagte er ruhig:

„Eigentlich wollen wir nur Futter, Schutz und Liebe – als Gegenleistung bekommt ihr das, was ihr schon immer gehabt habt. Einen Freund, der schon seit 14.000 Jahren mit euch lebt und der euch bedingungslos liebt. Als Teil eurer Familie. Ihr bekommt einen Beschützer, der euch vor Gefahren warnt und euch meldet, wenn es brennt oder ein Fremder an eurer Tür ist.

Ihr bekommt einen Helden der euer Leben beschützt, ohne Rücksicht auf sein eigenes. Einen Freund, der alles tut, um euch Menschen zu gefallen und dessen Dank nur zu häufig ist, dass man ihn aussetzt, vernachlässigt, quält, tötet und aufisst.“

„Gut“, sagte ich Eddie, „Ich habe verstanden – es ist doch so einfach. Heute haben wir die beste Gelegenheit den Hunden in Asien etwas zu geben, das sie am dringendsten brauchen – eine Stimme. Wo wir die Menschen ermuntern können, Hunde – und Katzen - zu lieben und zu respektieren, wohl wissend, dass durch die Gemeinschaft mit euch unser Leben reicher und sichere wird. Heute können wir unsere Fehler gutmachen.“

Allen unseren Helden von Dr. Hund, die wir mit unseren Preisen ehren, danken wir aus ganzem Herzen und versprechen, euch genau so weiter zu helfen wie ihr es schon immer für uns getan habt.

Ein Dankeschön an die Polizeihunde, die Feuerwehrhunde, unsere Dr. Hunde und Professoren Pfote und unsere Freiwilligen, den Krankenhäusern und Heime in dieser Gesellschaft, die unsere vierbeinigen Besten Freunde bei sich willkommen heißen.



Für Gigi Fu, unseren Star aus Hongkong – und unser wunderbares Dr. Hund Team mit Marnie, Cassy, Jasmine und Claire – für die ganze Familie von Animals Asia – und für den Wandel zu Gunsten der Hunde und Katzen in Asien. Zusammen machen wir ihre Welt besser.

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Nothilfe Bärenrettung


„Jingle“ kommt gerade rechtzeitig zum Weihnachtsfest! 
Unsere Animals Asia Familie hat zwei neue Bären aufgenommen – ein junges Weibchen in China und ein Männchen im besten Alter in Vietnam. In meinem nächsten Blog werde ich mehr über die tragische Geschichte von „Misa Hai“ aus Vietnam schreiben, der 14 Jahre lang in einem schrecklichen, dunklen Käfig gefangen war.

Doch lasst mich zunächst unser süßes neues Baby vorstellen (wir nennen es „Jingle“) und von ihrer dramatischen Rettung aus einem Baumwipfel erzählen! Hier ist eine Zusammenfassung des Berichts über diese Rettung, den ich an all unsere Mitarbeiter geschickt habe:

„Ich war gerade nach Chengdu zurückgekommen, als Rainbow am Sonntag einen Anruf erhielt mit der Nachricht, dass ein Jungtier ganz oben auf einem Baum in Xinfan (ein kleines Dorf in der Nähe unseres Rettungszentrums)säße. Innerhalb von dreißig Minuten hatte Boris, unser Projektmanager, sein Team zusammen. Auch Jen, unsere Tierärztin, war bereit und wir waren auf dem Weg.




Fotos: (c)Li Xiangyun/Animals Asia

‚Hoch auf dem Baum’ war die Untertreibung des Jahres – Das Jungtier war 12 Meter hoch geklettert und wollte nicht heruntersteigen – speziell da sich die gesamte Bevölkerung von Xinfan und aller anderen Ortschaften im Umkreis darunter versammelt hatte, um dieses unerwartete Ereignis zu bestaunen. Hunderte Zuschauer, darunter Behördenvertreter, die Kameras der Journalisten und sogar ein kleinern Hund, der eifrig im Kreis herum sprang – für alle war der Bär im Baum das Ereignis des Jahres. Währenddessen beratschlagte das Team von Animals Asia das weitere Vorgehen.


(c)Li Xiangyun/Animals Asia

Die unteren Äste wurden abgeschnitten und Rocky stieg eine Leiter hinauf, um eine Leine an den Baum zu binden. Obwohl es hieß, es sei ein Jungtier, sah sie für uns sehr groß aus so hoch oben in den Ästen und während die Dämmerung herankam.

Jen und Wendy luden das Blasrohr mit einem Narkosemittel und die Leiter wurde zu einem benachbarten Baum getragen und dort festgebunden. Als Jen langsam hinaufstieg, begannen Howard, Rocky, Ai, Xie Ming Yang und weitere starke Männer an dem Seil zu ziehen, um den Baum mit dem Bären herunter zu biegen. Damit er näher zum Boden und in Jens Reichweite käme.


(c)Li Xiangyun/Animals Asia

Geschickt wurden die Pfeile abgeschossen, doch sie verfehlten ihr Ziel. Denn die Entfernung, die Äste und das schwächer werdende Licht standen dem entgegen. Nach weiteren 30 Minuten - es wurde schon dunkel - entschieden wir uns den Baum noch weiter herunter zu biegen, obwohl er dabei auch brechen und das Jungtier herabfallen konnte.

Boris organisierte ein Netz und weiche Kissen, die wir genau unter dem Baum platzierten. Die Jungs zogen langsam, aber kraftvoll weiter an den Seil. Es gab einen schrecklichen Krach, der Baum zerbrach und das Jungtier fiel in unser Netz. Sofort liefen die Journalisten darauf zu (obwohl unser armer Übersetzer Wen Yan heroisch versuchte, die Menge zurück zu halten) und in dem entstehenden Getümmel machte sich das verängstigte Jungtier frei und lief um sein Leben.

Doch sekundenschnell packten unsere Jungs das Kissen und hielten damit das sich wehrende Jungtier sicher am Boden fest, während Jen mit ihrer Spritze durch die Menge eilte und es damit in einen sanften Schlaf versetzte.


(c)Li Xiangyun/Animals Asia

Nach etwa 10 Minuten konnten die Jungs langsam los lassen und wir konnten unser neues Familienmitglied zum ersten Mal betrachten. Die zweiten Zähne waren gerade erst durchgebrochen und sie war wohl etwa sechs Monate alt. Jetzt, aus dem Baum heraus, war sie sehr klein und für ihr Alter sehr untergewichtig. Es fehlte ihr auch die rechte Vorderpfote und sie ist offensichtlich für eine Bärenfarm eingefangen worden oder von dort ausgebrochen. Unser Team brachte sie zum Lastwagen und in den Aufwachkäfig dort. So konnte auch Jen sich einen guten Überblick über ihren Zustand verschaffen und das Aufwachen aus der Narkose überwachen.


(c)Li Xiangyun/Animals Asia

Einfach süß mit ihrem winzigen Halbmond, doch mit stetig wachsendem Selbstbewusstsein je mehr sie aus ihrem Schlaf erwachte. Als wir zurück ins Rettungszentrum kamen, brummte sie bereits entrüstet.

Später, in der Stille der Folienzelte der Quarantänestation, versank ihr Kopf in der Futterschüssel und sie genoss gierig die Wonnen einer ersten richtigen Mahlzeit, nur um sofort noch mehr zu verlangen.

Auf unser Team bin ich einfach stolz – jeder der bei der Rettungsaktion dabei war, sich um die Medien, die Heimreise und die Ankunft hier gekümmert hat. Und die weitere liebevolle Pflege für dieses Baby im Glück.“

Denn selbst eine so einfache Rettungsaktion bedarf vielfältiger Planung. Nicht nur bei den Tierärzten und den Helfern vor Ort, auch im Hintergrund läuft vieles ab:

Die Bärenpfleger machten sich sogleich daran, die Quarantänestation gründlich zu säubern und mussten schwere Käfige hin- und herschieben; Die Mannschaft im Warenlager stellte Stiefel und Überschuhe sowie Reinigungsgeräte für die Quarantänestation bereit und sorgte für extra Licht, da es dunkel geworden war; unser wunderbarer Küchenchef und die Mannschaft in der Bärenküche bereiteten das köstliche Futter und ein Abendessen für die Mannschaft und unseren ausgehungerten Neuankömmling vor; unsere Sicherheitsleute warteten bei klirrender Kälte auf uns und „Jingle“; Übersetzer, Tierkrankenschwestern, Bärenpfleger und Freiwillige, sie alle halfen zusammen um sicher zu stellen, dass alles glatt abläuft!

Auch in der chinesischen Presse war die Geschichte dieses kleinen Jungtiers eine große Meldung!

Kommt bald hierher zurück um die traurige Geschichte von „Misa Hai“ zu erfahren, der jahrelang in einem dunklen und trostlosen Käfig in einem Haus in Vietnam verbringen musste wo im der Gallensaft abgezapft wurde.

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Eine Stradivari für den Mond 
Anfang des Monats hat unser wunderbares italienisches Büro geholfen, das schönste Konzert für unsere Bären zu organisieren: „Uno Stradivari per la Luna“ (Eine Stradivari für den Mond).

Es fand am Freitag, 6. November, im Carlo Felice Opernhaus in Genua statt und wurde von unserem Animals Asia Team in Italien gemeinsam mit der Carlo Felice Foundation, dem Genua Wissenschaftsfestival und der Pro Canale Foundation (zuständig für die Erhaltung und die Pflege einer der wichtigsten Sammlungen von Musikinstrumenten in der Welt), organisiert. Von dort wurde auch die Stradivari Geige gestellt.

Carmen, unsere Repräsentantin in Italien hielt eine bewegende Rede, die mit den Worten von Shakespeare aus Titus Andronicus endete: „Willst Du den Göttern nahe sein? Dann sei voller Mitleid. Süßes Mitleid ist des Adels wahres Zeichen.“



Dann begann das Konzert mit Maestro Pavel Berman (Sologeiger und Dirigent) und der Geige Marechal Berthier von Antonio Stradivari von 1716 aus Cremona. Sie stammt aus dem Besitz von Alexander Berthier, Marschall Frankreichs und Prinz von Neuchatel, der das wertvolle Instrument von Napoleon Bonaparte erhielt. Sie war wahrscheinlich ein Beutestück aus dem Krieg in Spanien und ist über 3 Millionen Euro wert.

Zur Aufführung kamen die Ouvertüre Le Ebridi / Konzert für Violine und Orchester Op. 64 in E-moll von Felix Mendelssohn-Bartholdy und die Symphonie Nr. 3 in F-Dur Op. 90 von Johannes Brahms.



Gill, von unserem Büro in England, war auch dabei. Die Bilder sprechen für sich. Carmen, Irene, Antonello und das ganze Team – seid von Herzen bedankt für eure unermüdliche Hilfe bei der Organisation dieser Veranstaltung, bei der Delaney – unser prachtvoller „Feigling“ von einem Bären - im Rampenlicht stand.





Hier ist Gills Bericht über diese einmalige Gelegenheit, gemeinsam und aus zu Liebe zu den Bären wunderbarer Musik zu lauschen:

Für meine lieben Kollegen in Italien war dieses 2009 unwahrscheinlich vollgepackt. Am Freitag kam es dabei mit ihrem spektakulären Stradivari Konzert in Genua als Hilfe für die Bären zu einem massiven Crescendo. Ich durfte daran teilnehmen.

Es verschlug mir die Sprache (kommt selten vor, ich weiß), als das ganze Orchester zu spielen begann. Mit Delaney, der das alles beobachtete, war dies ein unwahrscheinlich kraftvoller und emotionaler Augenblick, den ich nie vergessen werde. Ich wollte, jeder hätte das erleben können. Ein großes Lob an Italien für diesen unglaublichen Abend. Ihr könnt stolz darauf sein! Alles Liebe, Gill x

Ich verpasste zwar das Konzert, doch ich war bei der Pressekonferenz in dem wunderbaren Standard-Theater. Dort an der Fassade hing stolz das Poster des Konzerts, mit einem Bild unserer lieben Bärin Lexa. Hier bin ich zusammen mit Irene, unserer Direktorin in Italien, Dave, unseren Direktor für Tierschutz und Carmen:



Hier kann man das Poster aus der Nähe sehen. Vielleicht habt ihr auch Freude an der Gestaltung der Einladung (mit Bao Be) und dem Deckblatt des Programms (mit Delaney). Schaut nur, wie das Foyer geschmückt war mit riesigen Fotos unserer Bären:








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Ein großes Dankeschön für unsere furchtlosen Wanderer! 
Vor kurzem konnten wir unsere Wanderer aus England bei uns in Vietnam begrüßen. Um Spenden für die Bären zu sammeln, sind sie heldenhaft bis zu zehn Stunden am Tag durch unwegsames Gelände marschiert, bis sie schließlich hier ankamen, erschöpft aber ungebrochen.





Seit Jahren schon stehen sie treu zu Animals Asia und kommen mit immer neuen abenteuerlichen Ideen, um die so sehr benötigten Spenden zu sammeln. Sarah, Linda und Louise waren sogar Fallschirmspringen im Frühjahr und die Bilder von dem Ereignis haben mich erschauern lassen – die Angst, die sie mit Sicherheit gehabt haben, maskiert hinter einem starren Lächeln im Gesicht.

Jetzt waren sie auch hier bei uns – zusammen mit Sue, Dave, Oliver, Bernie, Cheryl, Aileen, Jane, Frances, Lou, Aga, Cathy, Louise und Kate – sie strahlten alle über das ganze Gesicht, als sie die geretteten Bären das erste Mal trafen.



Die ersten Stunden zusammen waren fantastisch. Unsere Besucher packten gleich an, um Spielsachen für die Bären zu basteln. Bald schon würden die Bären die Kartons aufreißen, um an den Schatz aus Nüssen, Samen, Früchten, Honig, Erdnussbutter und Schokoladensauce darin zu gelangen. Hier sieht man Francis, wie sie hart daran arbeitet. Das nächste Bild zeigt Oliver und Sue (mit Kamera).





Sarah (unten) hat sogar selbstlos als erste die Schokoladensauce gekostet:



Leanne, die Tierärztin, und Belinda, die Bärenmanagerin, haben sie zusammen mit Russell voller Begeisterung durch die verschiedenen Bärenabteilungen geführt und dabei einen Überblick über die tägliche Arbeit gegeben. Dann waren natürlich die Bären an der Reihe, um zu zeigen was sie können. So, wie es eben nur geborenen Schauspieler können.

Jeder aus der Gruppe schien vor Aufregung fast zu zerspringen, als sie die Babys Maggie, Angus und Taurus mit kleinen Fruchtstückchen fütterten und deren weiche rosafarbenen Lippen bewunderten. Die drei Racker konnten gar nicht genug Aufmerksamkeit bekommen und waren natürlich die Stars der Show.



Der junge Olly - vor nur zwei Jahren selbst noch ein Baby - kam zufrieden herbeigelaufen, um seinen strahlenden Sponsor Oliver zu begrüßen. Ganz schlank und rank ist dieser wunderbare Junge ein perfektes Beispiel dafür, wie gutes Futter und ein Haufen liebevoller Pflege das Leben eines dürren, verängstigten Jungtiers verändern können, dessen geplantes Schicksal die Farmen waren.

Linda hatte ihren „Augenblick fürs Leben“ als sie Irwin Junior, den von ihrer Gruppe aus Southampton gesponserten Bären, traf. Benannt in Erinnerung an Steve Irvin. Aileen traf anschließend auf Mausi, die auch vor zwei Jahren als Baby zu uns gekommen ist und jetzt glänzt und strahlt vor Gesundheit. Ihr Pate ist die Hermitage Schule von Aileens Enkelin.

Tuan, unser Direktor in Vietnam hat zusammen mit den Mitarbeitern Yen und Nhung und der freiwilligen Teilzeithelferin Vanessa Seguin ein paar wunderbare vietnamesische Lackbilder gemacht. Diese Erinnerung an den Tag kam bei unseren Gästen sehr gut an.

An dieser Stelle übergebe ich für den Rest dieses heutigen Blogs an Sue, die uns ein wunderbares Update geschickt hat, nachdem sie wieder Zuhause war. Wir haben euch alle sehr gern hier gehabt – kommt bald einmal wieder!

Von Sue:

Welch ein Erlebnis. Oben in den nördlichen Bergen haben wir die faszinierendste Landschaft gesehen – von majestätischen Wasserbüffeln bis hin zu den lustigen dickbäuchigen Schweinen Vietnams – wir haben bei Gastfamilien übernachtet, so bei einer wunderbaren Familie aus dem Red Dau Stamm, eine von mehr als sieben ethnischen Minoritäten in dieser Gegend Vietnams. Oh, und wir sind auch abscheulichen Blutegeln begegnet, die sich an unsere Stiefel und T-Shirts ansaugten.

Insgesamt waren wir 15 Wanderer und sind über windige Hängebrücken und reißende Flüsse geklettert, haben uns unter vielen Spinnweben durchgeduckt (für einen Wanderer mit Spinnenphobie ist das schon eine Zumutung) und sind manchmal bis zu zehn Stunden am Tag gelaufen. Am letzten Tag haben wir die Rettungsstation für Mondbären von Animals Asia besucht, die in dem schönen Tam Dao Nationalpark ein paar Stunden von Hanoi entfernt liegt.

Schon Tage davor gab es Tränen der Vorfreude. Man kann sich also die Emotionen an diesem Tag vorstellen! Jill und ihr Team haben uns so wunderbar empfangen – man gab uns fast das Gefühl, als hätten wir soeben den Mount Everest bezwungen. Für einige von uns hat sich das wohl auch so angefühlt.

Die jungen Bären waren eine Freude wie sie in ihren Gehegen herumliefen, ohne sich irgendwie zu sorgen. Für diejenigen von uns, die Paten eines Bären sind oder sogar das Glück haben, dass ein Bär nach ihnen benannt wurde (der wunderbare Olly von unserem Oliver zum Beispiel), war das ein unvergessliches Erlebnis.

Wir haben diese wunderbaren Tiere schon im Internet gesehen. Doch das bereitet dich nicht auf die Begegnung im echten Leben vor. Sie schauten so zufrieden aus, als sie die Spielsachen mit den Leckereien darin zerrissen, die wir ihnen zuvor machen durften – Honig speziell aus England mitgebracht, zusammen mit Nüssen und Rosinen und vielen anderen Leckerbissen. Ihre offensichtliche Freude zu sehen, jetzt ohne Furcht und Schmerzen sein zu können, ging zu Herzen. Da möchte man gleich noch 100 Meilen mehr laufen, um dem scheußlichen Handel mit Bärengalle ein Ende zu machen.“

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