Ein „Walk for Harmony“ in Hongkong 
Am vergangenen Sonntag gab es unseren Walk for Harmony, bei dem Familien mit ihren vielgeliebten Hunden einen Spaziergang rund um den „Peak“ in Hongkong machten – das andere Ende der Bandbreite unserer Aktivitäten zugunsten unserer besten Freunde auf vier Pfoten.

Eine eindeutige Botschaft – unsere Begleittiere sind unsere Freunde und kein Nahrungsmittel. Und ein Aufruf an alle, niemals Pelze oder Kleidung mit Pelzbesatz zu kaufen, für die Millionen Tiere, darunter auch Hunde und Katzen, jährlich in der Pelzindustrie gequält werden.





Der Spaziergang war fantastisch – der Ort, die Kommentare, das Wetter, alles war wunderbar und den Hunden gefiel es dabei offensichtlich am besten.



Gratulation an Edwina aus unserem Büro in Hongkong für die hervorragende Organisation und Leitung und an alle anderen, die so hat gearbeitet haben für die Bereitstellung des hervorragenden Werbematerials, der Halstüchern der Hunde, der PR und die Einbindung der Medien, die Beschaffung der Bonbontüten, das Sicherstellen der Hilfsdienste, die Registrierung der Hunde, die Besetzung der Stände, den Einsatz der Tierärzte und Fotografen vor Ort. Dafür, dass die Plakate ihre Träge finden. Danke dem Publikum und den großzügigen freiwilligen Helfern, die ihre Zeit und ihr Talent opfern, uns zur Seite zu stehen – und alles was ich darüber hinaus vergessen habe.

Besonders haben wir uns über die Teilnahme von Berühmtheiten aus Hongkong wie Anthony und Jocelyn (zusammen mit mir auf dem nächsten Bild) gefreut, die ihre eigenen „besten Freunde“ mit zu diesem Spaziergang gebracht haben.




Aber am meisten Danke an all diejenigen, die mitgemacht und die Veranstaltung unterstützt haben – wie schön, sie (und ihre „besten Freunde“) zu begrüßen. Danke dafür, dass ihr euren Sonntag zur Unterstützung der Sache geopfert habt.

Hier findet man Bilder von dieser Veranstaltung.


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Nothilfe Bärenrettung


Freunde, statt Fleisch: Hunde und Katzen stellen sich vor 
Was ein paar Wochen ausmachen! Viele der Mitte Oktober geretteten „Fleischhunde“ sind heute wie verwandelt – sowohl körperlich als auch seelisch. Jeder Besuch bei ihnen wird so schnell zu einer Feier. Nicht mehr verängstigt, niedergeschlagen oder spindeldürr, sondern wohlgenährt und glücklich rennen sie jetzt aufgeregt durcheinander wenn Mitarbeiter oder Besucher zu ihnen kommen.

Natürlich haben sich sowohl unsere Mitarbeiter aus China aber auch die aus dem Westen in viele der Hunde verliebt, die jetzt ihr wahres Wesen zeigen, nachdem sie nicht mehr vor den Menschen Angst haben. Neugierig und verspielt wollen sie alle Aufmerksamkeit und viele springen an uns hoch für einen Nasenkuss, wenn wir in ihr Gehege kommen.

Die Leute von Qimeng haben zusammen mit den Tierärzten dort eine hervorragende Arbeit geleistet. Von unserer Seite hat unsere Tierkrankenschwester Wendy (hier im Bild) die Pflege für diese Hunde organisiert - professionell und brillant.





Tierärzte, Bärenmanager und Bärenarbeiter haben zusammen mit den Übersetzern ihre Freizeit gegeben um auszuhelfen, damit ein Zustand erreicht werden konnte, nachdem die verschiedenen Krankheiten jetzt zumindest eingedämmt sind.

Alle Hunde wurden umfassend geimpft und die „Nackthunde“ (ein lustiges, haarloses, räudiges Bande, die man liebevoll „Krusties“ getauft hat) halten sich auch gut. Bisher sind von den etwa 350 Hunden, die ursprünglich zur Pflege nach Qimeng gekommen sind, noch genau 192 da. Für viele der Hunde war es leider zu spät. Sie starben an ihren Verletzungen, einige kamen zur Behandlung in örtliche Tierkliniken und wir mussten etwa 20 der kranksten Hunde einschläfern.







Zwar werden in China solche Rettungsaktionen sowohl gefeiert als auch kritisiert – man bedenke, dass jetzt Märkte und Händler aktiv von Gruppen überwacht werden, während die Öffentlichkeit noch geteilter Meinung ist, wie weit man dabei gehen sollte . Aber - solche Initiativen häufen sich jetzt immer mehr.

Allein in den letzten Wochen wurden drei Lastwagen voller Katzen, insgesamt viele tausend, von Tierschutzgruppen abgefangen. Dazu noch zwei Lastwagen mit über 300 Hunden. Diese Gruppen kämpfen weiter gegen den Handel an und erheben ihre Stimme auch öffentlich dafür, dass Hunde und Katzen unsere Freunde und nicht Fleisch für unseren Teller sind. Hier einige Fotos von einer Rettungsaktion, die kürzlich in Nanjing stattfand.



Auch die Behörden helfen mit. In dieser Woche erhielt das Lan Zhou Tierrettungszentrum von der örtlichen Regierung die Erlaubnis, die kürzlich beschlagnahmten 385 Katzen für die folgenden 21 Tage behalten zu dürfen. Der Händler erhielt die Gelegenheit, die Katzen zu impfen und muss auch nachweisen, dass sie aus einer Gegend stammen, in der keine Krankheiten herrschen – d.h. dass sie aus einer legalen Quelle kommen. Die Gruppe ist weiter zuversichtlich, dass der Händler den Beschluss zur Beschlagnahmung der Katzen nicht anficht – besonders, nachdem bereits fast 100 Katzenbesitzer schon vor Ort waren und ihren geliebten Familienbegleiter identifiziert haben!

Das bestätigt wieder einmal unsere Behauptung, dass der Handel mit Hunden und Katzen tief verstrickt ist in illegale Praktiken. Die Mehrzahl der Tiere ist gestohlen und die Gruppen haben Recht, dies den zuständigen Behörden zu melden.

Damit wieder zur Rettung der Hunde in Qimeng – habe ich schon von Lieblingen gesprochen? Ja. Schuldig entsprechend der Anklage. Als er ankam, war er mager und verwundet und hat sich im hintersten Winkel des Käfigs versteckt. Im Lauf der Tage begannen einige der Hunde neugierig zu schnüffeln und mit dem Schweif zu wedeln, wenn wir kamen. Doch er blieb ruhig und niedergeschlagen und lag da, mit dem Kopf am Boden. Ich nannte ihn Big Eddie, denn er ähnelt Eddy, dem 2001 geretteten Hund – aber ist doppelt so groß. Da sieht man ihn, gleich nach der Ankunft (im Hintergrund).



Im Lauf der Wochen hat er sich verwandelt. Man konnte sehen, wie das Licht wieder in seine Augen zurückkehrte, wie sein Schwanz zu zucken begann und wie sein Kopf sich hob, wenn er ein bekanntes Gesicht sah oder bekannte Stimmen hörte, denen er langsam zu vertrauen begann. Nach ein paar Wochen schon gab es kein Zurück mehr.

Heute beschreibt ihn Wendy einfach als „Bonkers, den listigen Luchs“. Es ist vielleicht nicht die vernünftigste Entscheidung, wenn ich an die vier anderen Hunde zuhause denke, doch ich fürchte, dass die Bewunderung meine Sinne vernebelt hat und ich sage einfach ... er gehört zu mir.

Wenn alles gut geht, überlebt er den Rest seiner Quarantänezeit. Ich möchte euch daher stolz „Muppet“ vorstellen.




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Nothilfe Bärenrettung


Für 14 Bären in Vietnam wird ein Traum wahr 
Am Montag war der Boden unter dem OP-Tisch in Vietnam voller Blut. Doch Dream, Bär Nummer V100, ging es viel besser, nachdem alle ihre verfaulten Zähne heraus waren. Kirsty, die Tierärztin, arbeitete zusammen mit Caz, Rae und dem Team wie Feldchirurgen nach der Rettung unserer 14 Bären; dieser arme Bär kostete doppelte Mühe – sie mussten bohren, werkten und Zähne entfernten, die für mindestens sieben bis acht Jahre die Quelle konstanter Schmerzen gewesen sein mussten.

Heute beginnt ein neuer Abschnitt dieser Kampagne. Denn der Farmer hat uns tatsächlich seine Bären übergeben, ohne dass er eine Entschädigung erwartete oder danach fragte. Tuan, unser Direktor in Vietnam, hat eine hervorragende Rettungsaktion geleitet und voller Stolz erweise ich nicht nur unserem Team in Vietnam die Ehre, sondern auch allen Mitarbeitern von Animals Asia auf der ganzen Welt, die gemeinsam vereint sind in der Leidenschaft bis zur Schließung der letzten Gallenfarm.



Heute erholt Dream sich langsam wieder in ihrem geräumigen Erholungskäfig und wird von allen verwöhnt. Hier findet sich mehr über sie und die anderen Bären, die wir letzte Woche gerettet haben.

Wir danken Ihnen allen für Ihren Glauben, Ihre Hilfe und Fürsorge, die uns begleiten auf dem Weg zu unserem Ziel – dem Ende der Bärenfarmen in China und Vietnam.

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Nothilfe Bärenrettung


Hände hoch! 
Unser toller Botschafter in Australien hat es wieder getan – der bekannte Peter Northcote und der „Bands for Bears“ Sänger Brydon Stace waren in der Förderklasse der Lalor Park Grundschule, wo sie es schafften, dass die Kinder die Hände hoben für die Bären.

Ich übergebe dieses Blog direkt an Peter, der zeigt, wie ein wenig Zeit und viel Leidenschaft Berge für die Bären versetzen kann.

Peter, Brydon, Robby und Chris, ihr rockt!

„Am Dienstag, 22. November, gingen Brydon Stace und ich in die Förderklasse der Lalor Park Grundschule, um alles über Mondbären zu erzählen! Seit ich von meiner Reise im September nach Chengdu zurückkam, haben die Kinder alles über Animals Asia studiert und gelernt.

Nachdem sie den kurzen Dokumentarfilm, den ich gemacht habe, gesehen haben, wurden Jill und die Mondbären für sie alle zu einer unglaublichen Leidenschaft. Als Förderklasse braucht es spezielle Dinge, damit die Kinder so mitmachen.

Nach dem Konzert der BANDS FOR BEARS im August durfte ich einem Bärenwelpen einen Namen geben. Daher dachte ich, es wäre eine gute Sache, wenn ich dieses Privileg an die Kinder weitergebe, die von meiner Freundin Robby unterrichtet werden. Sie fanden drei mögliche Namen.

ARVIE = Der Freund der Menschen.
PAXTON = von der friedlichen Farm, und
PETER ROBERT BAYNES (da Tommy dachte, es sieht gut aus, wenn er seinen Namen schreibt).

Der klare Gewinner war Peter Robert Baynes.

Sie LIEBEN die Mondbären einfach. Robby und Chris (die Lehrer) haben Wunder vollbracht im Unterricht der Kinder und wie sie ihr Engagement bei Projekten wie Gedichten, Briefen an Jill (und mich), Bildern, Zeichnungen und einem riesigen Wandgemälde, das den Raum einnimmt, bestärkt haben … alles rund um die Mondbären.

Man muss verstehen, dass alle Kinder verschieden stark autistisch sind. Einige kommen nicht mit Menschen aus, doch sie lieben Tiere. Sie verstehen genau, was in den Bärenfarmen vor sich geht und sie verachten alle die „Farmer“. Eines der Kinder nennt sie „Schufte“. Doch was sie alle gemeinsam haben, sie wollen Jill und Animals Asia helfen, so viel sie können.



Das ist so wunderbar mit diesen Kindern. Sie können nur 100 Prozent ehrlich sein. Mica und Cassy wollen als Freiwillige in die Rettungsstation gehen (nachdem Brydon erklärte, was „freiwillig“ bedeutet und wie man das macht) und irgendwie glaube ich, dass es dazu kommt. Ihre Leidenschaft ist so stark.

Ich zeigte einige Bilder von PETER ROBERT BAYNES und wir beantworteten Fragen. Dann gab es ein paar Lieder und Tänze zu „Billy Jean“ von Michael Jackson. Ich verteilte die Schulpakete von Animals Asia und einige meiner CDs. Dann war es wieder Zeit zu gehen.


Robby erzählte mir, dass sie noch Tage später Billy Jean singen und über PRB sprechen. Robby und Chris sind bewundernswert. Wie sie die Leidenschaft der Kinder und ihre Kreativität nutzten, damit sie verstehen, in welch schlimmer Lage die Mondbären und die Tiere überall sind zeigt, welch wunderbare Lehrer sie sind. Die Liebe ist stark in der Lalor Park Grundschule. Und wie Corey sagt, wenn er glücklich ist. „Hände hoch“…!






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Nothilfe Bärenrettung


Wieder zurück in den USA (und Kanada!) 
Wie schön, zum zweiten Teil unserer Roadshow wieder zurück zu sein in den USA und Kanada.

Nur ein paar Wochen zuvor war ich zusammen mit Morgan und Alice auf dem ersten Teil, wo wir alte und neue Freunde trafen und sie alle über unsere Arbeit in China und Vietnam auf den neuesten Stand brachten. Diesmal konnten wir auch Kanada besuchen. Eine Blitzreise mit Fokus auf bekannte Persönlichkeiten. Darunter eine wunderbare Veranstaltung im Haus von Frank Sinatra und ein Auftritt zusammen mit Ali MacGraw, eine meiner liebsten Schauspielerinnen.

Die ganze Tour war voll Freude und schöner Überraschungen – wir trafen so viele leidenschaftliche Unterstützer die bei dem Gezeitenwechsel in Asien dabei sind und ihre Zeit und Energie einsetzen … bis die Grausamkeit endet.

Klicken Sie bitte hier für die ganze Geschichte dieser verrückten Wochen - herzlichen Dank, mehr als ich sagen kann, an Morgan, Alice, Maya und Jada und all jene, die mitgeholfen haben, dies gemeinsam zu einer so erfolgreichen und unvergesslichen Reise zu machen.

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Nothilfe Bärenrettung



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