Zhai macht Fortschritte 
Was für ein schöner schwarzer Hund... All jenen, die wissen wollen wie es To Zhai (Hase) geht - unsere Herzen springen vor Freude! Zwar ist sie noch in Quarantäne (weit weg von den Bären und den anderen Hunden), was - nachdem sie etwa am 25. Tag ihrer Isolation unruhig wurde und bereits wild herumschnüffelte - ziemlich unfair ist.



Doch sie frisst und trinkt gut, liebt das Zusammensein mit Menschen und auch das Faulenzen in der warmen Frühlingssonne. Wenn unsere anderen Hunde auf ihren Wanderungen von fern bei ihr vorbei kommen, springt sie auf „ihre“ Plattform hinauf und zeigt sich den anderen. Wir können weiter nichts tun als ihr die notwendigen Medikamente zu geben, sie zu hegen und zu verwöhnen. So wird sie hoffentlich bald mit ihren neuen Freunden hinaus können, um in der Rettungsstation herumzulaufen.



Freuen Sie sich an diesen schönen Fotos, die unser PR Manager Lucky Wo diese Woche von Zhai gemacht hat und beten Sie weiter für einen der glücklichsten geretteten Hunde der Welt. Einen kleinen schwarzen Markthund, der für Millionen anderer in Asien steht, deren Leben so tragisch als Fleischlieferanten endet.





  Teile diesen Artikel mit deinen Freunden
Nothilfe Bärenrettung


Interessante Neuigkeiten von Chinas Börse 
Es begann mit einem Journalisten in der Provinz Yunnan, der so erzürnt war über den Versuch einer Bärenfarm, einen Börsengang auf den chinesischen Aktienmarkt zu starten, dass er begann Mitteilungen über diesen Vorgang auf Sina Weibo (der chinesischen Version von Twitter) zu stellen – und alles weitere ging von hier aus.

Aufgrund der eigenen Verstrickungen von Gui Zhen Tang in die Bärenhaltung auf Farmen hat dieser Antrag zum Börsengang in ganz China beträchtliche Proteste ausgelöst und die öffentliche Ablehnung wächst von Tag zu Tag.

Die fragliche Firma produziert Bärengalle mit 470 Bären in Fujian. Sie möchte die Zahl der Bären auf 1.200 erhöhen und so jährlich 4.000 Tonnen Galle produzieren.

Dieser Protest, der direkt von der Bevölkerung kommt, ermutigt uns sehr. Er zeigt, dass die chinesische Menschen sich zunehmend um Tierschutzfragen sorgen und dass sie dazu auch im Internet ihre Stimme erheben.

Der Zorn hat Bürger aus vielen Städten Chinas erfasst. In Tausenden von Postings dokumentieren sie ihren Ärger und ihre Sorge. Auch örtliche und internationale Medien kommen in Scharen und wollen mehr über diese grausamen Praktiken erfahren, um die Geschichte der Bärenfarmen in die Welt zu tragen.

Diesen Monat wird es fünf Jahre, seit wir unserem ersten geretteten Bären Andrew Lebewohl sagen mussten. Er starb an den Verletzungen, die man ihm in der Gallefarm zugefügt hatte und an den Folgen des Galleabzapfens dort. Daher ist diese Geschichte auch Dir gewidmet, Andrew – ein Traum wird wahr: Die Öffentlichkeit in China ist außer sich wegen dieser Industrie – und übernimmt so unsere Arbeit!


  Teile diesen Artikel mit deinen Freunden
Nothilfe Bärenrettung


Ein bärengroßes Herz! 
An Freunde und Unterstützer – ein großes Herz zum Valentins Tag in Form unserer schwarz-braunen Hybrid Bärin – unser wundervollen Emma.

Sie kam vor vielen Jahren mit diesem Herz-geformten Hinterteil zu uns– Haarverlust, der nie wieder zurück gegangen war – an dem man sie von Weitem in dem Gehege, das sie mit ihren Freunden teilt, erkennen kann.





Senden Sie diese einzigartige Karte an die Menschen, die ein herz-geformtes Lächeln von Ihnen verdienen, mit Liebe und großen Bärengrüßen von Emma und den Bären in China und Vietnam.

Einen frohen Valentins Tag Ihnen allen!



  Teile diesen Artikel mit deinen Freunden
Nothilfe Bärenrettung


Ein Neues Jahr und ein neues Leben für einen sehr glücklichen Hund 
Es sind immer die Augen – und jene des kleinen Kerls starrten wie gebannt auf uns. Sie bettelten darum, aus dem Käfig befreit zu werden und weit, weit fortgebracht zu werden von diesem schrecklichen Ort.

Montag war es, als Irene, Carrot und ich mit der Überprüfung von Märkten für lebende Tiere in Südchina begannen. Auch Loka und Todd, zwei freiwillige Helfer, die uns in ihrer Freizeit unterstützen, waren dabei. Besonders tragisch war, dass die Hündin von Loka im Dezember gestohlen worden war. Eine ganze Woche hat er auf den Märkten nach ihr gesucht – selbst nachts– ehe er aufgab. Seine Frau und er hatten die Hoffnung, dass sie von einem Fremden gestohlen worden war, der ihr ein gutes Heim geben wollte….

Ich wusste, dass wir heute für die eingesperrten Hunde, Katzen und die vielen sonstigen Haus- und Wildtiere nichts tun konnten. Erst danach, auf dem Weg nach Hause. Der Zeitplan war eng. 2000 Km und so viele Plätze lagen vor uns, die wir besuchen und filmen mussten. Der zusätzliche Stress für das Team durch den Versuch, einen Hund zu retten, so ganz zu Beginn des Unternehmens, war zu viel.

Jeder musste sich auf die Arbeit konzentrieren – sich stark zurückhalten und sich konzentrieren darauf, Beweise zu sammeln um immer mehr Menschen in China zu überzeugen, dass diese schlimmen Qualen ein Ende haben müssen. Doch wie schwer das ist! Besonders wenn man beim Einordnen der Bilder sieht, wie sich die Gitterstäbe in den traurigen Augen spiegeln.

Mehr als fünf Tage dauerten die Untersuchungen. Wir sahen Dinge, die uns die Mägen umdrehten und uns das Herz brachen. Wir sahen schwer beladene Lastwagen mit hunderten von Hunden – alle eingesperrt und verrückt vor Angst. Ihr Leid war unvorstellbar. Die Situation war für uns zu gefährlich, daher bleiben Irene, Carrot und ich im Wagen während Loka und Todd mit versteckter Kamera näher herangingen.

Von unserem Standpunkt aus gegenüber, konnten wir sehen, wie die Händler Autoreifen in die Einfahrt des Schlachthauses legten, um dann die Käfige mit den schreienden Hunden vom Lastwagen dort hinunter zu werfen. Die Reifen sollten verhindern, dass die Käfige zerbrechen und die Hunde so entkommen können. Es ging nicht darum, den Hunden eine weiche Landung zu sichern. Loka und Todd filmten für ca. 15 Minuten und kamen dann völlig verstört zurück – Todd zog zornig an seiner Zigarette und Loka stieg langsam ins Auto, wo sie ihren Kopf in die Hände legte und weinte.

Still fuhren wir weiter in eine andere Provinz und einem neuen Tag voller Qualen für Tiere, die das Pech hatten, dort geboren worden zu sein. Im Verlauf der Woche katalogisierten wir viele Märkte und Restaurants, die Hunde- und Katzenfleisch anbieten in einem Report, der nach dem chinesischen Neujahrsfest veröffentlicht wird. Er wird zeigen, wie sehr sich diese grausige Industrie auf das schmutzige Geschäft mit gestohlenen Haustieren und kranken und sterbenden Wildtieren stützt. Wir werden zeigen, dass der Handel in den Untergrund geht, wenn die Öffentlichkeit in den Städten diese schlechte Behandlung von Tieren nicht mehr hinnimmt, die in China jetzt allgemein eher als Freunde und Begleiter gesehen werden.

Am letzten Tag unserer Untersuchung kamen wir wieder auf den Markt zurück, an dem wir bereits am ersten Tag waren. Ich wusste, es war vergebens, doch ich betete dafür, dass der kleine Hund mit den flehenden Augen noch dort sei. Wir fanden den Käfig und es war keine Überraschung – viele fremde Hunde waren darin. Ein jeder schaute uns mit demselben Ausdruck an und bettelte darum, mitgenommen zu werden.

Ich hielt meine Tränen zurück und sah eine kleine schwarze Hündin, deren braune Augen jeden unserer Schritte beobachteten. Sie winselte leise um unsere Aufmerksamkeit. Plötzlich begann sie zu „lachen“ und ihr Schwanz wedelte, während sie uns ihre wunderbaren weißen Zähne zeigte. Genau so, wie Dalmatiner und andere Hunderassen manchmal lachen.



Ich konnte mich nicht mehr von ihr trennen. Sie kam zu mir und leckte meine Finger als ob sie sagen wollte „für ihn ist es zu spät, doch bitte, nimm mich dafür“. So geschah es. Es war das Ende der Reise und für diesen Hund-im-Glück, einen von tausenden, den wir diese Woche gesehen haben, kamen wir gerade zur rechten Zeit.



Für sie wie auch für uns war diese Rettung dramatisch und anstrengend. Offensichtlich war sie nicht richtig an Menschen gewöhnt und hat nie ein Halsband getragen. Nicht so wie bei Eddie, der 2001 gerettet wurde, fühlte sie sich an einer Leine nicht wohl und wir konnten es nicht riskieren, dass sie jemanden biss. Denn die Tollwut ist heute in China immer noch virulent.









Endlich hatten wir diesen verängstigten Hund in einem Käfig und auf einer Transportrikscha. Loka saß neben ihr und beruhigte sie auf der Fahrt zu einer örtlichen Tierklinik in der Stadt. Der liebenswerte Tierarzt dort beruhigte sie mit Hundefutter, bis sie uns wieder schwanzwedelnd „anlachte“.



Für die nächsten Wochen wird sie in der Klinik in Quarantäne sein und man untersucht sie dort um festzustellen, ob sie gesund ist. An diesem Wochenende erhielten wir von Irene und Todd einen Bericht, dass es ihr gut geht und sie ihr Halsband akzeptiert. Sie wird von Tag zu Tag selbstsicherer. Ihr Name ist jetzt „To Zhai“ (Hase) zur Feier des kommenden chinesischen Jahrs des Hasen. Sie wird nie erfahren, wie viel Glück sie hatte – ein kleiner schwarzer Hund, in dessen Augen sich nie mehr Käfigstäbe spiegeln werden.

PS: Etwa zur Halbzeit unserer Reise erhielt ich eine Email von Suki aus Chengdu, die zu keinem besseren Zeitpunkt hätte kommen können.

In den vergangenen Wochen haben Suki und unser chinesisches Infoteam über 300 Poster und mehr als 6.000 Flyer gegen das Essen von Hunden oder Katzen an 10 Tierschutzgruppen im ganzen Land verteilt. Diese Gruppen demonstrierten dann auf den Straßen. Eine davon, das Guang Yuan Bo Ai Small Animal Protection Centre, machte eine Roadshow im Jian Ge Bezirk und überredete den Boss eines Restaurants, seine Hunde herzugeben und nie mehr Hunde auf die Speisekarte zu setzen. Für dieses Jahr ist geplant, dies zum Leitthema des Welttiertags für China zu machen. Trotz unserer gebrochenen Herzen und der Erkenntnis, dass wir für die Hunde und Katzen, die wir auf unserer Reise gesehen haben, nichts tun konnten – glaubt mir, es gibt Hoffnung.








  Teile diesen Artikel mit deinen Freunden
Nothilfe Bärenrettung


Die Bucht ist noch immer rot 
Das Taiji Delfinschlachten 2011: Das Blutbad geht weiter. Am 18. Januar erhielten wir von Leah Lemieux und einem Team japanischer Aktivisten eine Nachricht, die an diesem Tag dort das Abschlachten von mehr als 40 der wundervollen gestreiften Delfine gefilmt haben. Obwohl die Schlächter mit aufgespannten Leinwänden die Sicht auf das Gebiet zu verhindern gesucht hatte, konnte Leah dennoch filmen, da eine davon an einer Stelle herunter gefallen war.

Es sind entsetzliche Szenen – besonders weil man die Delfine verzweifelt klicken und schreien hören kann, während die Mörder ihrem grausigen Handwerk nachgehen. An jenem Abend sagte Leah: „Das war ein schrecklicher Tag. Bitte helft.“

Hier steht mehr über die derzeitige Lage und wie man helfen kann.

  Teile diesen Artikel mit deinen Freunden
Nothilfe Bärenrettung



Zurück Weiter