Hundesymposium China, Teil 2 
Im Nachgang zu der Konferenz in Dalian bleibt besonders bemerkenswert die Zusammenarbeit in den vergangenen Jahren zwischen uns und vielen anderen Tierschutzorganisationen und den Behörden in China, was für die Hunde und Katzen im Land zu signifikanten Fortschritten geführt hat.



Bisher haben wir drei Symposien zur Hundehaltung in China veranstaltet und dabei Behördenvertreter aus vielen Städten bei den Workshops und Diskussionen über bessere Wege des humanen und harmonischen Zusammenlebens mit Hunden begrüßen können. Städte wie Peking, Shanghai, Shenzhen, Guangzhou, Chengdu, Dalian, Tianjin, Jilin, Harbin, Jinan, Changsha, Xi'an, Mianyang, Guangyuan, Kunming, Luoyang, Nanning, Qinhuangdao, Nanjing, Xuzhou, Wuxi, Hangzhou, Zhuhai, Shijiazhuang, Suzhou, Zhengzhou, und Nanchang.

Viele Stadtverwaltungen haben jetzt bemerkenswerte Regelungen für ihre Arbeit auf dem Gebiet der Hundehaltung aufgestellt – einige davon sollen hier kurz wiedergegeben werden.

In Chengdu werden Dorfkomitees aufgefordert, besser mit den Behörden bei öffentlichen Informationsprogrammen zusammenzuarbeiten. Hundebesitzer dürfen ihre Hunde nicht missbrauchen oder aussetzen. Dort, am Sitz unseres Rettungszentrums für Bären in China, arbeitet Animals Asia auch eng mit den Behörden zusammen und führt viele verschiedene Veranstaltungen in der ganzen Stadt durch.

Die Behörden von Guangzhou haben mit einem großen Schritt nach vorn ihre Hundesteuern massiv gesenkt. Hundebesitzer müssen jetzt im ersten Jahr RMB 500 anstatt RMB 10.000 zahlen. Im zweiten Jahr liegt der Betrag jetzt bei RMB 300 statt RMB 6000 zuvor! Dadurch lassen mehr Menschen ihre Hunde registrieren. Die Büros für öffentliche Sicherheit (PSB) wurden aufgefordert, Tierheime für Hunde aufzubauen und sie ermuntern die Bürger, bei Adoptionsprogrammen für die geretteten Tiere mitzumachen. Auch hier dürfen die Menschen ihre Hunde nicht mehr missbrauchen oder aussetzen. Ein neues Tierheim wird gebaut und demnächst geöffnet, um die Adoption von Hunden zu fördern.

Neben vielen anderen Entwicklungen zahlen in Harbing die Besitzer kastrierter Hunde nur die halbe Hundesteuer und die PSBs dort lassen örtliche Tierschutzgruppen zu bei der Rettung und der Pflege von streunenden Hunden. Verboten wurden Hundekämpfe und es gibt strenge Strafen und Beschlagnahmungen, wenn sie entdeckt werden.

Auch in Xi’an werden neben den vielen initiativen zur Hilfe von Hunden soziale Gruppen und Freiwillige ermutigt, beim Management der Hundepopulationen mitzumachen. Blinde und behinderte Personen mit Führhunden sind von der Hundesteuer befreit.

In Shanghai werden auch viele der genannten Initiativen schon aufgegriffen. Dort wird den Tierschutzorganisationen und anderen NGOs mit Zustimmung der PSBs erlaubt, Tierheime zu betreiben und Adoptionen zu fördern. Die PSBs zahlen diese Organisationen sogar dafür, damit sie diese Arbeiten durchführen können.

Auch in Nanning gibt es mehrere starke Vorschriften zum Schutz von Hunden. In Chongqing brauchen Blinde und Behinderte mit Führhunden und ältere Hundebesitzer ohne Familie keine Hundesteuer bezahlen.

Schließlich in Dalian, wo die Konferenz unter Schirmherrschaft der wunderbaren Offiziellen vom PSB stattfand, hat das Dalian Dog Management Office ein eindrucksvolles Tierheim für Hunde gebaut, das an den höchsten humanitären und wissenschaftlichen Standards ausgerichtet ist und das Wohl aller Hunde garantiert. Dort arbeitet man auch hervorragend mit den örtlichen Tierschutzgruppen zusammen um Tage-der-offenen-Tür abzuhalten um das Publikum anzuziehen. Auch gibt es hier keine Registrierungsgebühr für Hunde!

Mit so viel Fortschritten in so vielen Städten ist klar, warum Animals Asia und so viele andere NGOs in China weiter Konferenzen, Veranstaltungen, öffentliche Informationsprogramme und viele andere Initiativen anstoßen um die humane Behandlung von Begleittieren noch weiter voran zu bringen.

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Nothilfe Bärenrettung


Hundesymposium China, Teil 1 
Was für ein Unterschied innerhalb von fast drei Jahrzehnten ….. als ich zum ersten Mal 1985 nach Asien kam, gab es keine einzige registrierte Tierschutzgruppe in China – jetzt sind es fast 100 Organisationen und zu viele Behördenvertreter und Abteilungen, um sie alle nennen zu können, die gemeinsam die Probleme angehen und Lösungen suchen, wie wir unser Leben mit dem von Wildtieren, Haustieren und Nutztieren teilen können.

Wir alle wissen, wenn Hunde und Menschen zusammen leben, kann dies für beide sowohl Freude als auch Leid bringen. So boomt zum Beispiel die Hundehaltung weltweit. Doch wenn immer mehr Menschen immer mehr Hunde halten und von dieser Verbindung profitieren, wird auch der Konflikt zwischen Hundehaltern und Nicht-Hundehaltern schärfer. Immer mehr Hunde werden ausgesetzt, das wachsende Krankheitsrisiko wird ein Thema, und so weiter.

Diesen Monat kamen 121 Delegierte aus 36 Städten Chinas – darunter 76 Regierungsvertreter und 31 Delegierte aus 25 Tierschutzgruppen – zum 4. Symposium über Hundehaltung zusammen, um diese Themen zu adressieren und über sie zu diskutieren.



Ein außergewöhnliches Treffen Gleichgesinnter bot herausragende Vorträge die beweisen, mit wie viel Intelligenz heute für eine Harmonie zwischen Menschen und Begleittieren eingetreten wird und wie viel Arbeit in den Programmen steckt, die schlussendlich das Wohl der Hundeliebhaber – und auch jener, die es nicht sind – zum Ziel haben und so Gemeinsamkeiten finden als Basis für mehr Harmonie in der Gesellschaft.

Ein spezieller Dank geht an den Co-Sponsor der Veranstaltung, das Dalian PSB Department für Hundemanagement, an den Gastgeber Dalian Pets 100 (Dalian Chong Ai Tan Xia Group) und natürlich an HSI in Amerika, die bei der Organisation mithalfen.

Vor allem danke ich unserem Team von Animals Asia, das in unermüdlicher Arbeit den Erfolg der Konferenz sicherstellte – einschließlich Suki (ein wunderbarer Master of Ceremony) und Cherry (die zusammen mit Suki die Koordination machte), und Irene, Carrot, Gina, Jessica, Jenny, Rachel und Yan.

Wir hörten aufregende Vorträge wie z.B. von Herrn Deng Tianyi von Dalian Public Security, der die Programme für Hundemanagement vorstellte, die in den letzten Jahren für mehr Harmonie in der Stadt gesorgt haben. So den Aufbau eines umfassenden Impfprogramms, die Durchsetzung von Vorschriften zur Hundehaltung und die Zusammenarbeit mit den Medien, um Informationen an die Öffentlichkeit zu verteilen.



Das Dalian PSB besucht auch Hundebesitzer, verteilt Broschüren und Infomaterial, hat ein ID System für Hunde etabliert, ein elektronisches System zur Lizenzvergabe aufgebaut und arbeitet mit örtlichen Tierschutzgruppen bei der Unterbringung ausgesetzter Hunde zusammen. So konnte bereits mehr als 7.000 Hunden geholfen werden. Sie haben auch Tausende Hundebesitzer zur Mithilfe bei der Verbreitung von Botschaften zur verantwortungsvollen Haltung von Hunden animiert. Dies stärkt in der Öffentlichkeit wiederum die Botschaft des harmonischen Zusammenlebens mit Hunden und Katzen. Zu guter Letzt haben sie auch ein Trainingszentrum für Blindenhunde, das „sehende Auge“ aufgebaut, wo 29 Blindenhunde im Dienst der Gemeinschaft stehen. Einer dieser Hunde, „Lucky“, führte sogar bei den Olympischen Spielen in Peking den Fackelträger ins Stadium.

Andrew Rowan von der Humane Society International (HSI) in den USA berichtete über Erfahrungen bei der Hundehaltung und wie solche Erfahrungen die Arbeit in China unterstützen können. Andrew betonte, welch große Fortschritte in den letzten 5-10 Jahren in China gemacht wurden und wie immer mehr Menschen in der ganzen Welt die Zusammenarbeit mit den Behörden und den Gruppen suchen.

Mike Oswald, Direktor der Muitnomah County Animal Services Division in Portland, Oregon, in den USA, stellte auch deren beeindruckenden Modelle eines Managementprozesses zur Verbesserung der öffentlichen Sicherheit, der öffentlichen Gesundheit und der Förderung verantwortungsvoller Haustierhaltung vor.

Yu Hongmei von der Gruppe Pets 100 in Dalian zeigte in seiner Präsentation, dass seine Gruppe eine Rettungsplattform innerhalb der Gemeinde ist. Sie kastrieren Straßenhunde und Katzen, bieten Training für Tierärzte, die diese Operationen bei Hunden und Katzen durchführen und helfen mit, das Bewusstsein über das Wohlergehen von Begleittieren in der Gemeinde zu stärken.

Her Liu von der Regierung in Weixan stellte das neue Programm gegen Tollwut vor, das zusammen mit der Capital Animal Welfare Association, China Demographic Parties und The Chinese Medicine Association gestartet wurde.
Dann war da noch die wunderbare Botschaft, aus dem County Wie in der Provinz Hebei, das als erstes County den Verzehr und den Verkauf von Hunden und Hundefleisch verboten hat. Ein erstmaliges Ergebnis, das dem Engagement der damit befassten Beamten im County Wie zu verdanken ist, die dies durchgesetzt haben. Animals Asia war dort bei einer speziellen Feier unter dem Motto „Fokus auf den Tierschutz, verhindert Tollwut auf wissenschaftliche Weise“ im Juni dabei. Das Verbot von Hundefleisch wurde offiziell am zweiten August verkündet.

Dann gab es auch noch eine informative Präsentation über die sieben Schritte zum Erfolg bei der Rettung von Hunden und Katzen in China durch unsere Leitende Tierkrankenschwester Wendy aus unserem Bärenrettungszentrum in Chengdu. Sie widmete ihren Vortrag den vielen Hunden im Qimeng Rettungszentrum. Dank der Retter dort und dank aller Teilnehmer der Konferenz entsteht ein glücklicheres Leben für Hunde. Zum Thema „Verantwortliche Hundehaltung“ ist Animals Asia der Überzeugung, dass die Verantwortung für alle Hunde, unabhängig von ihrer Rasse, bei ihren Beschützern liegt. Wer nur spezielle Arten zulässt, schafft ein falsches Gefühl, etwas erreicht zu haben und geht den Problemen der schlechten Hundehaltung und des aggressiven Verhaltens von Hunden aus dem Weg.

In der ganzen Welt gibt es in den Ländern neue Initiativen und veränderte Vorschriften bei bestimmten Hunderassen. So werden Verbote bei vielen Rassen aufgehoben, die früher als „gefährlich“ angesehen waren und den Besitzern einzelner „böser“ Hunde solcher Rassen kommt mehr Verantwortung zu. Die Statistiken sprechen für sich und es gibt Fortschritte auf Grund dieser Initiativen, Fortschritte, die jedes Jahr größer werden.

Wir hätten gern, dass mehr Regierungen Gesetze erlassen, die einen fairen und mit den Gemeinden abgestimmten Prozess beginnen, durch den spezifische, individuelle Hunde statt ganzer Rassen als „gefährlich“ identifiziert werden, gemessen an festgestelltem und dokumentiertem Verhalten. Und entsprechend die Entwicklung angemessener Strafen für unverantwortliche Halter.
Wir hoffen, dass wir auf diesem Gebiet in der Zukunft gemeinsam weiterarbeiten können, so dass nie mehr unschuldiges Leben zerstört wird und schließlich die Gesellschaft die in ihr lebenden Hunde als Tiere sieht, denen man trauen kann und nicht als solche, die man fürchten muss.

Wir verdanken dieser Tierart so viel. Sie hilf der Gesellschaft in China und in der ganzen Welt so viel und schützt sie. Eine Tierart, die auf Erden die einzige ist, die Dich mehr liebt als sich selbst.


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Nothilfe Bärenrettung


Wieder zwei Welpen sicher vor Schmugglern 
Bilder sagen mehr als Worte. Vielen Dank an Tuan, The und Chien für die Rettung von zwei unbeschreiblich schönen Welpen in Vietnam.

Tuan wird hier selbst die Rettungsaktion schildern und dabei leider auch auf die Tatsache verweisen, dass die beiden Welpen – sie heißen jetzt Lai Chau und Sin Ho – verdächtig nahe an der Grenze zu China gefunden wurden. Wie viele Welpen wohl nicht so viel Glück hatten wie diese beiden…?

Gratulation an Tuan und das Team – und willkommen zu Hause an die beiden kleinen neuen Familienmitglieder.

Jetzt zu Tuan:

Wir starteten am Donnerstag, 20.9.2012, nach Lai Chau, um zwei Mondbärenwelpen zu retten. Lai Chau liegt etwa 450 km nordwestlich von Hanoi. Als Grenzprovinz teilt sie einen Großteil ihrer Grenze mit China. Wie wir von der örtlichen Forstschutzbehörde (FPD) erfuhren, sah die örtliche Polizei am 2.9.2012 in einem abgelegenen Dorf m Distrikt Than Uyen ein verdächtiges Motorrad mit zwei Männern, die einen geflochtenen Korb dabei hatten. Die Beamten hielten das Motorrad an und fanden in dem Korb zwei Welpen. Die Männer wurden festgenommen und erzählten der Polizei, dass sie die Welpen für US$ 1.500 gekauft hätten und sie an einen unbekannten Käufer in der Grenzprovinz Lao Cai weiterverkaufen wollten. Wahrscheinlich waren die Welpen auf dem Weg in eine Bärenfarm in China, denn Lao Chai liegt sehr nahe bei China.











Das genaue Alter der Welpen ist unbekannt. Sie wiegen etwa 12 und 9 kg und sind beide Männchen. Schon bald nachdem die örtliche Polizei die FPD von Lai Chau gebeten hatte, die Versorgung der Welpen zu übernehmen, nahm die Behörde mit uns Kontakt auf. Wir schickten ihnen unsere Anleitung zur Welpenfütterung. Aufgrund des frühen Eingreifens der Behörden und der guten Bemühungen der FPD von Lai Chau bei der Versorgung der Welpen geht es beiden gut und sie sehen gesund aus.









Insgesamt brauchten wir fast 12 Stunden, um wegen des Hochwassers und der dadurch schrecklichen Straßenverhältnisse zurück nach Tam Dao zu kommen. Die FPD von Lai Chau war bei der Rettung sehr hilfreich und erleichterte die Aktion sehr. Chien hat sich gut um die Welpen gekümmert. Sie wurden viermal täglich gefüttert und wegen der holprigen Straßen machten wir viele Zwischenstopps. The, unser Manager für Öffentlichkeitsarbeit, hat sich auf dem Rückweg sehr gut mit der FPD von Lai Chau und der örtlichen Polizei verständigt, wo wir viermal entweder von der Polizei oder der örtlichen FPD angehalten wurden, die von Dorfbewohnern einen Hinweis bekommen hatten, dass wir mit den Welpen unterwegs waren.


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Nothilfe Bärenrettung


Ein Superstar besucht die Bären 
Vor Kurzem hatten wir das große Glück, in unserem Rettungszentrum für Bären in Chengdu wieder einmal Karen Mok, Sängerin, Schauspielerin, Berühmtheit und wunderbare Frau begrüßen zu können.

Oft als „Madonna Asiens“ bezeichnet, kam Superstar Karen um unsere Mitarbeiter und Bären zu sehen und natürlich ihren eigenen geretteten Bären Bao Be zu besuchen. Auf diesem Bild sieht man Karen (vierte von links, hintere Reihe) zusammen mit dem Team.



Alle waren der Meinung, dass Karen so freundlich war wie immer und mir tat es sehr leid, diesmal nicht dabei gewesen zu sein – besonders weil sie zusammen mit Sofie, unserer Bärenmanagerin, so viel Zeit bei Bao Be verbracht hat und ihn dabei mit Leckerbissen wie getrockneten Früchten und Frischkäse gefüttert hat.

Dies gehört zu seiner besonderen Diät und man konnte sehen, wie sehr er sich freute, so verwöhnt zu werden – wofür er sich sehr höflich bei Karen bedankte, als er, laut Sofie, ihr zweimal ins Gesicht rülpste.

Nachdem sie ihm seine schlechten Manieren vergeben hatte, besuchte Karen auch Jingle, den besten Freund von Bao Be. Sie war traurig zu sehen, dass ihr eine Pfote fehlt. Jingle wurde wahrscheinlich mit einer Schlinge oder Schlagfalle in freier Wildbahn gefangen, um dann in einer Farm eingesperrt zu werden. Zum Glück für Jingle konnte sie irgendwie von dort entfliehen, bevor wir sie aus 9 Metern Höhe aus einem Baum mitten im Farmland retten konnten!

Wie stets interessierte sich Karen für den Ablauf und die Vorgänge im Rettungszentrum. Sie bedankte sich besonders bei unseren hervorragenden Bärenpflegern, die sich um Bao Be, Jingle und ihre Freunde kümmern. Doch sie liebt wohl auch Katzen, denn sie unterhielt sich lange mit einer unserer 22 geretteten Katzen im Zentrum. Sie lies sich zusammen mit unserem Infoposter für Begleittiere fotografieren, um so die Botschaft weiterzutragen, dass Hunde und Katzen unsere Freunde sind und keine Nahrungsmittel.

Besonderen Dank an Lucky, Susan und Star für die gesamte Organisation und Hilfe während des Besuchs von Karen – und auch an Karen, danke für Deinen Besuch. Wir hoffen, Dich bald wieder zu begrüßen!



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Schön, dass Du wieder da bist, Ed 
Es war so schön, als kürzlich Ed Young und seine Tochter Ananda bei uns im Rettungszentrum in Chengdu waren.

Ed bereits bekannt durch seine unglaublich guten Illustrationen in „Mondbären“, dem Buch von Brenda Guiberson, das bei Henry Holt Press erschienen ist. Es zeigt glückliche Bären in ihrem alltäglichen Leben in Freiheit und wie sie dieses Leben genießen.

Ed ist ein bemerkenswerter Mensch. In seinen Illustrationen erkennt man nicht nur die Bären, sondern - wenn man genau auf die halbmondförmigen Flecken auf der Brust der Mondbären schaut – auch die Umrisse einiger Mitglieder seiner Familie.

Ein Beispiel, das zu seltsam ist, um reiner Zufall zu sein. Ed hatte Zeit seines Lebens ein Herz für die Bären. Als Kind, währen der in Shangahi lebte, bekam er einen Mondbären aus Holz von seiner Mutter. Dieser Bär zog mit um nach New York und heute ist er mehr als 100 Jahre alt. Als wir uns vor ein paar Jahren zum ersten Mal während der Herstellung des Buches trafen, fragte er, ob wir seinen Mondbären zurück nach „Hause“ nach China bringen würden. Natürlich habe ich das gern übernommen.



Jetzt „lebt“ er sicher in Chengdu als Mitglied unserer Bärenfamilie und wir nennen ihn Yuan Yuan. Als Ed bei einer Pressekonferenz die Medienvertreter mit seiner Geschichte, die jetzt zum Abschluss gekommen ist, völlig verzauberte, war Yuan Yuan dabei.

Die Pressekonferenz wurde bei Sisyphe Books abgehalten. Dieser Buchladen wurde 1993 gegründet und ist wohl der bekannteste Buchladen in Chengdu, mit Filialen im ganzen Land. Herr Ajia ist ein bekannter Förderer des Lesens bei Kindern. Auch er war anwesend, denn er hat das „Mondbären“ Buch von Ed in chinesische Sprache übersetzt und dabei sein Honorar großzügig Animals Asia gespendet.

Ed war auch bei einem Gesundheitscheck für einen Bären dabei und konnte selbst sehen, wie sehr die Bärenfarmen den Bären schaden. Während der Pressekonferenz sprach er sehr bewegend darüber und auch warum er der Überzeugung ist, dass jedermann die Menschen in China unterstützen soll, die sich für die Befreiung der Bären aus ihren Qualen einsetzen.



Ein spezieller Dank geht an unsere Susan Zhang, die sehr hart gearbeitet hat, um diese Pressekonferenz so erfolgreich zu machen. Auch Dir, Ed, nochmals herzlichen Dank dafür, dass Ananda und Du uns wieder besucht habt. Kommt bitte bald wieder.




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