Inspiriert durch die Royal Geographical Society, London 
Es war eine wirklich bezaubernde Nacht in der Royal Geographical Society am 18. Oktober in London. Dafür sind wir unseren Gastgebern, David Shepherd Wildlife Foundation, der Environmental Investigation Agency (und speziell Debbie Banks mit ihrem eindringlichen Vortrag über die wachsenden Probleme, denen sich Tiger heute gegenübersehen) sehr dankbar.

Vielen Dank auch an Dr. Kaicun Zhao, die mit so viel Überzeugung und Intelligenz über „Heilen ohne Grausamkeit“ sprach und MC Mark Carwardine für seinen leidenschaftlichen Vortrag über persönliche Erfahrung über das schreckliche Los der Rhinozerosse, darunter speziell eines namens Max, das zu den Hunderten gehört, die in diesem Jahr wegen ihres Horns geschlachtet wurden.

Es gilt so vielen Menschen für diesen Abend zu danken, die alle zu uns kamen, um für ein Ende der Bären- und Tigerfarmen einzutreten.


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Nothilfe Bärenrettung


Die Welt zu Besuch in unserem Rettungszentrum 
(Für diese verspätete Veröffentlichung auf Grund der Krise in Vietnam bitte ich alle unsere Besucher um Verzeihung.)

Einen solchen September gab es noch nie. Der Strom der Besucher, die aus der ganzen Welt in unser Rettungszentrum nach China kamen, riss nicht ab. Dort hatten wir die Gelegenheit, allen für die vielen Jahre liebevoller Unterstützung der Bären zu danken.

Als erste kamen unsere Freunde aus Luxemburg, die genug Spenden gesammelt haben, damit wir sogar drei Bärenhäuser bauen und 25 Bären retten konnten. Sie waren zum zweiten Mal hier um zu sehen, wie sich die Dinge seit September 2009 entwickelt haben.



Angeführt von Denise Kirchen (im Bild oben in der Mitte) bestand die Gruppe aus Anne, Beatrice, Jean-Marie, Maggy, Christiane, und dem Tourguide Yong Zhang. Es war eine Freude, sie bei uns zu haben. und gemeinsam mit ihnen ihre alten Bärenfreunden zu besuchen: Heather, Ashley, Tina, Francy, Happy, Metty, Lucky 2, Leon und natürlich dem wunderschönen Tibetischen Braunbären, Poupouce.

Denise hatte die Fahne Luxemburgs den ganzen langen Anreiseweg mitgebracht und sie sorgfältig am „Braunbärenhaus“ befestigt, wo Poupouce und ihr Bruder Benji leben, um es im Namen des Teams aus Luxemburg offiziell als „eröffnet“ zu erklären.







Denise und das Team aus Luxemburg waren auch eingeladen, bei unseren Operationen mitzuhelfen. So bei einem Routine Gesundheitscheck bei Tinsley – wo sie dessen Fell streichen, die Klauen schneiden und zusammen mit Tierärztin Jo und den Tierkrankenschwestern Wendy, Karli und Vicky dafür zu sorgten, dass es Tinsley gut geht und er so gesund ist, dass für die nächsten zwei Jahre keine neu Untersuchung mehr ansteht.





An diesem Nachmittag kam auch Pamela Barton MBE, eine ehemalige Präsidentin des SPCA (HK), die mir und den Bären seit fast 30 Jahren eine alte Freundin ist. Pamela ist eine bemerkenswerte Frau, die mehrere Leben in eines gepackt hat und alle mit ihren Geschichten unterhielt und fesselte, die damit begannen, wie sie im zweiten Weltkrieg Jeeps gewartet hat!

Schnell verging der Tag und wir freuten uns daran, die Bären im Sonnenschein miteinander spielen zu sehen oder wie sie sich in ihrem Pool auszustrecken, ehe wir still den Friedhof betraten und den Bereich der Käfige der Schande besichtigten, um dabei über die Tragödie der Bärenfarmen und alles, was daran so abscheulich ist, nachzudenken.

An diesem Abend gab es eine Party vor Ort zur Feier unseres 14. Jahrestags. Bei dieser Gelegenheit konnten wir Denise und dem Team und auch Pamela für ihre Großherzigkeit in den zurückliegenden Jahren mit einem großen „xie xie“ N alle danken. Wenn man bedenkt, dass es auch der Geburtstag von Pamela war, war die Party besonders lustig und alle bekamen einen Kuchen!

Schon am nächsten Tag konnten wir weitere wunderbare Unterstützer begrüßen. Diesmal aus England – Oliver und Gitte, Barbara (Babs), Sarah, Daphne, Jenny, Neal und Melissa – wieder langjährige, großmütige Unterstützer, die seit dem Start unserer Kampagne zusammen mit Animals Asia einen langen Weg gegangen sind.

Am Morgen gab es für Pamela eine Geburtstagsüberraschung – sie konnte Beau, einen ihrer gesponserten Bären, ganz aus der Nähe sehen. Auch bei ihm war ein Gesundheitscheck fällig. Als wir in das Hospital kamen, um die Tierärzte und das Bärenteam zu treffen, lag er dort bereits auf dem Tisch. Oliver und Gitte waren unsere offiziellen Tierkrankenschwestern an diesem Morgen, doch die anderen machten alle mit bei Beaus Gesundheitscheck, den er auch problemlos überstand.

Am Nachmittag, auf dem Dach von Hauses Nr. 10, dauerte es nicht lange, bis unser lieber alter Oliver in sein Freigehege heraustrat, um dort langsam und steif nach Futter zu suchen. Das ist für ihn der schönste Teil des Tages und wir konnten ihn fast „brummen“ hören, wie er da herumtapste und nach seinem „Smorgrasbrod“ und anderen Leckereien suchte. Natürlich wagte ich es kaum, die anderen anzusehen, da ich wusste, es würde Tränen geben – aus Traurigkeit und aus Freude für einen Bären, der 30 Jahre in einem Käfig leben musste, aber nun sein neues Leben liebt.

Am Abend gab es auf dem Dach von Haus 5 und 6 ein Essen, bei dem auch die Tierärzte und die Bärenteams dabei waren und man sich kennenlernen und Geschichten über die Bären austauschen konnte. Leise schlichen wir um 19 Uhr hinunter zu den Bären, um zu sehen, wie sie in ihren Hängekörben schlummern. Wir lächelten im Wissen darüber, dass sie jetzt bis 8 Uhr am nächsten Morgen träumen (und manchmal schnarchen). Das kann man einen guten Schlaf nennen.

Am nächsten Tag bekam unser Team aus England etwas ganz anderes zu sehen. Unsere Hundedoktoren. Wir gingen in ein Altersheim in Chengdu, um dort die Bewohner und ihre speziellen Therapeuten zu treffen, die an diesem Morgen gekommen waren, um den alten Menschen ihre besondere Zuneigung zu schenken. Die Stimmung war unbeschreiblich, als die Senioren sich um die Hunde scharten und ihnen Leckerbissen und Streicheleinheiten anboten. Unsere freiwilligen Helfer von Dr. Hund hatten alles im Griff, aber natürlich auch Suki und ihr Team, die als Begleitung unserer Besucher aus England dabei waren.

Zuletzt konnten wir in dieser Woche noch die Sponsoren des Bären Bill in Chengdu begrüßen – Steve und Sue Dullard aus Hongkong, zusammen mit ihrer Nichte Tegan. Steve, Sue und ich kennen uns seit Jahren – und ich werde nie ihren Hochzeitstag vor vielen Jahren vergessen, als sie ihre Freunde statt eines Hochzeitsgeschenks baten, für Animals Asia zu spenden. Sie sind mehr als großzügig. Sie sind auch sehr lustig und waren - völlig ungewöhnlich für sie (Grins) - fast sprachlos, als Bill mehrmals bis zum Zaun kam, um sie zu begrüßen.



Herzlichen Dank an Richard Zhou, besonders dafür, Ansprechpartner bei der Koordinierung unserer Besucher vor Ort zu sein – und besonderen Dank auch an alle, die unseren internationalen Besuchern und Freunden wieder ein paar unvergessliche Tage im Bärenland ermöglicht haben.


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Nothilfe Bärenrettung


Kein Ende der Bärengallefarmen. Webseite verbreitet Falschmeldung 
Falls Sie im Internet auf eine Geschichte stoßen in der behauptet wird, dass die Bärengallefarmen geschlossen werden, ist das leider leider eine Falschmeldung.

Lesen Sie hier unsere offizielle Antwort auf diese Geschichte:

Care2.com hat fälschlicherweise eine Geschichte veröffentlicht, in der verkündet wird, dass die Bärengalleindustrie beendet ist und die gefangenen Bären in den Farmen in Freiheit gesetzt werden. Diese Geschichte existiert auch auf Facebook.

Leider stimmt diese Geschichte nicht. Die Bärengalleindustrie ist nicht am Ende und die Bären werden nicht frei gelassen.

Der Artikel nimmt Bezug auf die Septemberresolution des Weltkongresses der International Union for Conservation of Nature (IUCN), in der auf das Thema der Bärenfarmen eingegangen wird.

Diese Resolution ist nicht verpflichtend. Sie hat die Bärengallefarmen nicht beendet; sie hat Korea und Vietnam ermutigt, ihre Anstrengungen für ein Ende der Bärenfarmen fortzusetzten und Staaten, die Bärenfarmen gestatten aufgerufen, mit der IUCN zusammenzuarbeiten um illegale Farmen (jene, die den Vorschriften in den Ländern nicht genügen) zu schließen, keine neuen Lizenzen oder Erlaubnisscheine für Farmen mehr auszugeben, zu verhindern, dass die Zahl der Bären in den bestehenden Farmen zunimmt, sicherzustellen, dass keine in freier Wildbahn gefangenen Bären in diese Farmen kommen, Forschungen für Substitute zu Bärengalle durchzuführen und ein Monitoringsystem einzuführen, das die Trends in den Wildpopulationen der Bären überwacht.

Weitere Einzelheiten sind hier zu finden

Animals Asia ruft Care2 auf, eine umfassende Klarstellung sowohl auf seiner Webseite als auch auf Facebook zu veröffentlichen um den Eindruck zu korrigieren, dass diese schreckliche Praxis, die das Leid von tausenden Bären verursacht, beendigt sei, wenn sie in Wahrheit noch weiter besteht.


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Nothilfe Bärenrettung


Unser Team in Vietnam dankt Ihnen 
Vielen Dank an alle – an jede Gruppe und jede Person, die den Behörden in Vietnam geschrieben hat. Danke für diese nie dagewesene Unterstützung.

Wir werden jeden Tag von Briefen und Nachrichten überschwemmt. Bis heute haben mehr als 130 Gruppen aus der ganzen Welt unseren Brief an den Premierminister für ein Stopp der Ausweisung unterschrieben und dazu noch 11 Botschafter in Vietnam, die für die folgenden Botschaften stehen: Amerika, England, Australien, Italien, Finnland, Schweiz, Kanada, Slowakei, Belgien, Irland und die Europäische Delegation.

Bitte, bitte machen Sie weiter – wir wollen diesen Kampf gewinnen, damit unsere Bären sicher und glücklich weiter in unserem Rettungszentrum im Tam Dao Nationalpark bleiben können. Allein der Gedanke, sie anderswo hin bringen zu müssen, oder dass Bären wie unser Bubu – hier im Bild wie er auf der Farm lebte und später dann in unserem Rettungszentrum – wieder in Käfige gesteckt werden müssen, bis ein neues Rettungszentrum fertig ist (mit allem was dazu gehört), ist einfach unerträglich.

Auch der Abschied von so vielen unserer hart arbeitenden Mitarbeitern, die nicht von ihren Heimatorten wegziehen können, wäre sehr schmerzhaft.





Für Gerechtigkeit, für Mitleid, und voller Dank von uns allen.

Um unsere Petition zu unterschreiben und ein Email an den Premierminister zu senden, bitte hier klicken.


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Nothilfe Bärenrettung


Lasst uns am Donnerstag in London zusammenkommen 
Eine Ergänzung zu meinem früheren Blog – diese Woche werde ich bei zahlreichen Veranstaltungen in England sein und über unsere Herausforderungen in Vietnam berichten.

Ich komme immer gern nach England zurück – selbst nach fast 30 Jahren in Asien ist es immer ein gutes Gefühl, in seine zweite Heimat zurückzukommen. Dieses Jahr freue ich mich besonders auf eine gemeinsame Veranstaltung bei der Royal Geographical Society in London mit unseren guten Freunden von der David Shepherd Wildlife Foundation. „Heilen ohne Grausamkeit“ findet diesen Donnerstag, 18. Oktober, statt.

Mit mir wird der bekannte TV Moderator Mark Carwardine und Debbie Banks, führende Investigatorin der EIA, über den legalen und illegalen Handel mit Bärengalle und Bärenteilen diskutieren.

Ich werde die wahrlich schrecklichen Praktiken der Bärenfarmen vorstellen und zusammen mit Debbie über die Ausbeutung gefährdeter Arten sprechen, die Treibstoff für eine Multi-Millionen Pfund Industrie sind, die Wildpopulationen zerstört und gefangenen Tieren unnötige Schmerzen zufügt. Wir werden den Handel, die Farmen und die wachsende öffentliche Unterstützung beleuchten und aufzeigen, was man tun kann, um das Leid zu beenden.

Besonders freue ich mich über die Teilnahme von Dr. Kaicun Zhao, Vizepräsident der Vereinigung für traditionelle chinesische Medizin, der das Konzept des „Heilens ohne Grausamkeit“ voll unterstützt und weshalb wir ohne tierische Produkte in der traditionellen Medizin leben können und sollten.

Dies sind einige der wichtigsten Themen des Tier- und Artenschutzes und bestimmt wird es ein faszinierender und erhellender Abend.

Bis bald!


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Nothilfe Bärenrettung



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