Junge Künstler zeigen ihre Anteilnahme 
Jasmin berichtet derweil in Hongkong von einer fantastischen Kunstausstellung gegen Bärengallefarmen, die in der U-Bahn Station in Sheung Wan zu sehen ist.

Jeden Monat stellt die U-Bahn in Hongkong Kunst aus, die von Schulen oder der Bevölkerung stammt. Dies ist Teil ihres „Community Art“ Programms.

Schüler zwischen 7 bis 14 aus Schulen und Kunstschulen in Hongkong wurden eingeladen zu einem Wettbewerb bei dem ihre Werke in der sehr bekannten und belebten Station Sheung Wan in Hongkong gezeigt würden. Das Thema war „Was brauchen Mondbären um gesund und glücklich zu sein?“

Die teilnehmenden Schüler waren sich bereits der Qualen der Mondbären in Asien bewusst. Jetzt konnten sie der Öffentlichkeit zeigen wie Mondbären gehalten werden sollten. Gesund, frei und sicher vor Qualen. Nur 12 Werke konnten ausgewählt werden. Daher mussten die Schüler sehr kreativ werden wenn sie hier ausgewählt werden wollten!

Bei jedem eingereichten Werk zeigte es sich, wie gut die Kinder die Bedürfnisse der Bären verstanden. Die Kinder malten, zeichneten oder skizzierten was die Bären in ihrer Umgebung und in ihren wahren Lebensräumen brauchen.






Die 12 ausgewählten Werke wurden im Monat April ausgestellt und ich sah selber wie die Menschen stehenblieben um sich die Zeit zu nehmen diese Kunstwerke der Kinder und die Botschaft darin zu bewundern.

Gratulation und ein großes Lob an Elizabeth Lai, Ella Contreras, Avalina Linn, Enid Leung, Darius Yeung, Ho Ho Yan, Wan Long Yan, Kelly Ho, Masan Leung, Christie Chong, Michelle Liu und Montana Inarassia-Hancock.


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Nothilfe Bärenrettung


Weitere 1.130 Ärzte sind gegen Bärengalle 
Ein kurzes, aber aufregendes Blog nach dem Besuch unseres China-Teams bei einem großen und einflussreichen Medizinerkongress in Shanghai.

Der Ruf gegen Bärengallefarmen wird immer lauter – und wir feiern die Unterstützung durch Ärzte die betonen, dass Bärenfarmen eine Schande sind für ihren Beruf und die zu einem Ende dieser Industrie aufrufen.

Sharon, unsere neue Assistentin für das „Heilen ohne Schaden“ Programm berichtet, dass etwa 3.000 Ärzte beim 6. Internationalen Kongress der Asia Pacific Society of Infection Control (APSIC2013) teilnahmen, wovon sie von 1.130 besucht wurde die versprachen, keine Bärengalle zu verkaufen oder zu verwenden. Das kommt zu den 1.000 Unterschriften hinzu, die letztes Jahr bei einer anderen Medizinerkonferenz in China gesammelt wurden.





Viele derer, die unsere Verpflichtung unterschrieben werden hilfreiche Kontakte für die Zusammenarbeit und die Verbreitung der Botschaft sein, dass Pflanzen und synthetische Alternativen zu Bärengalle nicht nur akzeptabel sind, sondern auch besser wenn man an die Verschmutzungen in der Galle dieser kranken Bären in den Farmen denkt.

Sharon, die erst kürzlich zu uns kam, ist auf dem Bild unten mit dem Vorsitzenden des Organisationskomitees, Dr. Hu Bi Jie zu sehen, der sehr bekannt ist und in den vergangenen drei Jahren unsere Arbeit bei ähnlichen Konferenzen unterstützt hat.



Wir danken der wachsenden Zahl von Ärzten herzlich, die bei unserer Kampagne mitmachen und ein Ende der Bärengallefarmen in China fordern.


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Nothilfe Bärenrettung


Hilfe für Hunde und Katzen im Erdbebengebiet 
Das verheerende Erdbeben in der Provinz Sichuan, nur etwa 130 km von Chengdu entfernt, ist etwas über eine Woche her. Die Gebäude in unserem Rettungszentrum wackelten und der Gedanke, dass die Dörfer rund um Ya’an und das Epizentrum bereits zum zweiten Mal in weniger als 5 Jahren zerstört worden waren, schien unvorstellbar.

Das Beben hatte eine Stärke von 6,6 und lag laut Auskunft der US Geological Survey (USGS) in 12 km Tiefe. Doch die chinesischen Seismologen maßen 7,0 und so stand es auch in den chinesischen Medien.

Zum Glück war unsere Rettungsstation mit den Mitarbeitern und Bären sicher. Doch schon bald gab es Nachrichten von anderen Menschen, die nicht so viel Glück hatten und ihr Leben, ihre Familien, ihre Freunde bei diesem Erdbeben verloren haben. Bis heute spricht man von über 200 Toten und über 8.000 Verletzten (viele davon schwer). In den umliegenden Dörfern wurden außerdem fast 10.000 Häuser beschädigt. Unsere Herzen sind bei den Opfern und allen Betroffenen.

Trotz ungezählter Nachbeben sowie stark zerstörter und blockierter Straßen kommen jetzt dank tapferer Helfer die Hilfsgüter zu den Menschen in Not.



Wir helfen den Hunden und Katzen – Tieren, deren Leben durch den Verlust ihrer Familien völlig durcheinander geraten ist. Verletzt, heimatlos, durstig und hungrig streifen sie durch die Trümmer ihres alten Zuhauses und suchen die Menschen, denen sie bedingungslos vertrauten, die sie schützten und liebten.

Jetzt kommen die notwendige Güter auch zu ihnen – Wasser, Futter, Fressnäpfe, Zelte, Impfstoffe, Kanülen, Rettungskäfige, Leinen und Schutzanzüge für ihre Pfleger. Zu diesen tapferen Gruppen vor Ort zählen das Qiming Animal Protection Centre, Chengdu Home of Love und Ya'an Animal Protection Centre mit Unterstützung der Ya'an Vet School, der Chongqing Small Animal Protection und dem Xi'an Hongshiliu Animal Protection Centre.



Nach dem Erdbeben 2008 hat Animals Asia in den ersten tragischen Tagen selbst vor Ort gearbeitet. Doch heute sind die Straßen gesperrt und die Behörden wollen sie frei halten. Daher schicken wir unsere Hilfe an die Orte, wo sie am dringendsten benötigt wird - zu den Gruppen dort vor Ort. Dank der Schule für Tierärzte dort und der Hilfe tapferer Menschen aus den oben genannten Organisationen kann den Tieren schnell geholfen werden und die Hilfsgüter kommen dahin, wo sie am meisten gebraucht werden.

Die Bilder hier sprechen für sich – diese alten Männer liefen viele Meilen für Hundefutter und Medikamente für ihre Hunde.





Hier finden Sie den Link zu unserer Erdbebenhilfe Seite. Helfen Sie uns, denen zu helfen, die jetzt so sehr in Not sind. Mehr Hilfsgüter wurden am Wochenende versandt und weitere werden noch in dieser Woche verschickt.

Nochmals vielen Dank für Ihre Hilfe in solch schwierigen Zeiten. Unser tiefes Mitgefühl gilt allen, die so tragisch betroffen sind.






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Ich bete für Deinen Tod 

Lieber Hong

Ich bete für Deinen Tod

Es war ein wunderbarer Frühlingstag, als ich in den Keller hinab stiegen bin, in dem Du und 31 andere Mondbären in der Hölle lebten.
Dieser dunkle, schmutzige Raum stank nach Kot und Krankheit, und ihr alle blicktet zornig aus euren „Käfigsärgen“ in diese Düsternis. Ich erinnere mich, wie mir die Brust eng wurde vor Angst, so in der Nähe einschüchternd großer Bären. Doch dann mein Zurückschrecken, wie vom Blitz ins Herz getroffen, bei dem Anblick von Tieren, die solche Schmerzen litten.

Die Augen, die mir bei meiner Wanderung durch den Raum folgte, während ich im Geist die vielen Beispiele körperlichen und seelischen Missbrauchs zählte. Lange Metallrohre, die in blutenden und entzündeten Löchern in euren Bäuchen steckten und zahlreiche Verletzungen an euren ausgemergelten Körpern. Was haben diese Farmer getan? Was haben sie gedacht, als sie euch solche Schmerzen zufügten, um an eure Galle zu kommen?

Und dann sah ich Dich. Eigentlich fühlte ich Dich zunächst, als Du Deine Tatze durch die Stäbe stecktest und meine rechte Schulter berührtest. Schnell wurde die Welle von Furcht von einer tiefen Traurigkeit ersetzt, als ich in Deine traurig bittenden braunen Augen sah. Dein wunderschöner gelber Halbmond – so leuchtend im Gegensatz zu all dem Schmutz rundum und der in all den Jahren ein Herz bedeckt, das verzweifelt schlug, trotz der Leiden, die du in diesen Jahren auf dieser Farm erdulden musstest.



In einer unbekümmerten Reaktion ergriff ich die Tatze, die Du mir botest – und fühle einen sanften, verletzlichen Gegendruck. Dieser Augenblick dauerte mehrere Sekunden – jeder von uns verloren in seinem Kummer, und doch verständigten sich hier zwei Arten.

Genau vor zwanzig Jahren nannte ich Dich Hong („Bär“ auf Kantonesisch) und gab Dir so eine Identität und nie zuvor erwiesenen Respekt. Ich gelobte Dir feierlich, dass ich, wenn ich Dir nicht helfen könnte, versuchen würde, anderen Wesen Deiner Art zu helfen, die wie Du leiden müssen.

Dann verließ ich diesen schrecklichen Ort und wusste irgendwie, dass ich Dich nie mehr sehen würde.

Bis heute verfolgt mich dieser ploppende Laut, den ich zum ersten Mal auf jener Farm hörte und der bedeutet, dass Bären gestresst und furchtsam sind. Wir hören ihn noch immer in Farmen, die wir besuchen und wenn gerettete Bären in unseren Stationen in China und Vietnam ankommen – wie können sie auch den Unterschied erkennen zwischen uns und den Farmern, die für ihre Qualen verantwortlich waren?



In den Wochen und Monaten nach diesem Besuch vom 17. April 1993 ging ich durch die steilste Lernkurve meines Lebens. Zu der Zeit war ich zufrieden, den IFAW zu beraten. Doch der Start von Animals Asia 1996 war eine strategische Entscheidung aus der Erkenntnis heraus, dass das Los der Bären am besten aus einer „örtlichen“ Perspektive heraus verstanden und angegangen werden kann durch Menschen, die selber in Asien gelebt oder gearbeitet haben.

Indem ich die Aussage eines chinesischen Regierungsvertreters ernst nahm der uns riet, „die Debatte in China zu beginnen“, begannen wir mit dem Aufbau eines Kernteams, die ähnliche Prinzipien teilten – leidenschaftliche, professionelle Menschen, die für die Bären sprechen und mit den Behörden und örtlichen Gemeinden für das Ende der Bärengallenfarmen arbeiten.

Heute haben wir, glaube ich, das beste Team der Welt. Eine geeinte und fokussierte Familie von Mitarbeitern bei Animals Asia, Freiwilligen und Unterstützern auf der ganzen Welt – und dazu zwei preisgekrönte Rettungsstationen in China und Vietnam, die bis heute etwa 400 geretteten Opfern der Galleindustrie eine Heimat wurde.

Diese Rettungsstationen sind ein sicherer Hafen für Bären, die jahrelang gequält wurden. Sie sind die Grundlage für landesweite Aufklärungskampagnen und für unsere so wichtigen wissenschaftlichen und tiermedizinischen Forschungen, durch die wir die Grausamkeiten der Bärengallefarmen und die schlimmen Auswirkungen auf den Schutz und das Wohlergehen mehrerer gefährdeten Bärenarten belegen.



Heute spricht man in China über Bärengallefarmen. 20 Provinzen haben sich dort stolz als frei von Bärenfarmen erklärt. Letztes Jahr war die Bärengalleindustrie eines der Top 10 Themen, das in den Netzen diskutiert wurde und ich erhielt einen bemerkenswerten Anruf von einem Unterstützer in Shanghai, der sagte: „Jill, Du kannst jetzt Pause machen. Das ist jetzt unser Kampf.“

Die heutige Hoffnung ist, dass die Menschen in China und Vietnam, als Gruppen oder Einzelpersonen, sich dieser Herausforderung der Grausamkeit stellen – und ihren Traditionen aus der Vergangenheit. Der Zornesausbruch in China ist einzigartig. Die Menschen halten den Farmern (und all denen, die behaupten dass diese Praktiken reguliert und human seine) ihre Verantwortung vor Augen. Unser Friedhof ist gefüllt mit den Körpern von mehr als 130 Bären, die solchen unverschämten Behauptungen Hohn sprechen – von Bären, denen wir einen Namen gegeben und die wir geliebt haben, unsere Botschafter der Wahrheit und der Realität bei diesem abscheulichen und missbräuchlichen Handel.



Wenn ihr Lebensunterhalt im Mittelpunkt des Interesses ist, überrascht es nicht, dass die Farmer zurückschlagen. In den vergangenen Monaten gab es Drohungen, unbarmherzig wurde unsere Webseite gehackt, unser Charakter wurde in den Schmutz gezogen und weiteres mehr. Doch wir haben auch ein neues China gesehen – gute und aufrichtige Menschen, die solch beschämende Praktiken hassen.

Dieses Wochenende erst habe ich mit unserem wunderbaren Infoteam in Peking die „Love Moon Bears Week“ eröffnet. Dabei arbeiten Schulen im ganzen Land mit bei unserer jüngsten Kampagne. In diesen Schulen hört man die Worte „Wo ai yue Xiong“ (Ich liebe Mondbären) über Spielplätze schallen, wo Schüler und Lehrer zusammenkommen, um die Buchstaben B.E.A.R. zu formen – und ihre Gefühle zu zeigen. (Seht die Bilder dazu in meinem letzten Blog).

Unsere langfristige Kampagne „Heilen ohne Grausamkeit“ fordert – gemeinsam mit Praktikern der chinesischen Medizin (TCM) – den Ersatz aller Produkte mit Bärengalle. In China haben wir Tausende TCM Ärzte und 40 Apotheken gesehen, die diese Produkte ausgeräumt und gelobt haben, sie nie mehr zu verkaufen. Wie Professor Liu Zheng Cai, Doktor der TCM und seit 10 Jahren Berater für Animals Asia sagt: „Die Bären haben selbst Krebs. Wie können sie ihn dann heilen?“



Bärengallefarmen verlieren in Asien schnell an Popularität und Akzeptanz. Wir arbeiten weiter mit unserer Strategie für ein Ende der Industrie in China und Vietnam – der einzigen Strategie die funktioniert, da neben den Bären auch die Menschen profitieren.

In Vietnam haben wir gegen unglaubliche Widerstände gewonnen. Der Premierminister hat eine Entscheidung zur Ausweisung unseres Rettungszentrums abgelehnt. Der Ausbau wird bald weitergehen und wir werden dann insgesamt 200 Bären aufnehmen können. Die Zahl der Bären in Farmen im Land ist von etwa 4.000 auf 2.400 heute gefallen und wir sind optimistisch, dass weitere Arbeit und Information der Öffentlichkeit durch uns und andere NGOs im Land auch hier das Ende der Bärenfarmen bringen werden.


Wenn ich mich heute wieder an Dich erinnere, lieber Hong, möchte ich Dir danken, dass Du vor genau 20 Jahren den Traum für die Rettung der Mondbären gestartet hast. Seither hat dieser Traum Hunderten Bären geholfen und dafür gesorgt, dass die diese Woche geretteten Welpen Misty und Rain, deren Mutter ziemlich sicher getötet wurde, jetzt langsam ihre gewalttätige und traumatische Vergangenheit vergessen können. Durch den Traum konnten Bären wie unser schöner Jasper (hier in dem Klemmkäfig in der Farm in der er gefangen war, und heute, ganz entspannt, in einem Teich in unserem Rettungszentrum) und Oliver und alle anderen in beiden Rettungszentren heute im Schein der Frühlingssonne hinausgehen im Wissen, dass sie hier in Sicherheit sind.





Es tut mir leid, Hong, dass ich Dir den Tod wünsche – doch der Tod ist ein friedlicher Platz, weit weg von Schmerz und Qual. Und ich kann den Gedanken einfach nicht ertragen, dass Du heute noch immer in einer Farm leiden musst.

Ruhe sanft und vergiss bitte nie die Worte unseres Gedichts von all den Bären in den Farmen, die noch immer auf ihre Freiheit warten.

„Bitte schaut auf die anderen und versprecht auch ihnen baldige Hoffnung.
Habt Geduld und tragt stolz euren Mond.“

Mein Versprechen – und jetzt im Namen von Animals Asia – ist so aufrichtig und unbedingt wie es 1993 war. Until the cruelty ends….





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Nothilfe Bärenrettung


Die Woche der Liebe zu Mondbären beginnt 
Diese letzten Wochen waren wirklich verrückt. Randvoll gefüllt mit Präsentationen und Veranstaltungen in England und Amerika. Viel passiert auch in dem wunderbaren Prozess der Erholung bei unseren neu geretteten Bären.

Bals werde ich neue Nachrichten über unsere prachtvollen Mondbären haben, doch zunächst möchte ich erst einmal ein paar Bilder von einer ersten Feier zur „Woche der Liebe zu Mondbären“ zeigen, während der Schüler von Mittelschulen in Peking sprichwörtlich über ihre Bärenliebe geschrieben haben.





Nächste Woche gehen die Feiern weiter, während der Menschen aus allen Teilen dieses wunderbaren Landes ihre Liebe zu diesen herrlichen Geschöpfen und ihre Unterstützung unserer Kampagne für ein Ende der Bärengallefarmen verkünden – und bestimmt habe ich auch dazu weitere Fotos.

Zeigen auch Sie Ihre Gefühle für die Mondbären und machen Sie mit bei den Feiern zur Woche der Liebe zu Mondbären!



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